Für Kaye Scholer bedeutet die Ankunft des Teams um Leip den Eintritt in das deutsche IP-Geschäft. Bisher verfügte die hiesige Praxis über keinen marktbekannten IP-Rechtler. Alleine in New York arbeiten für die Kanzlei dagegen 50 Patent-Prozessanwälte. „Es reizt mich, dass einer der strategischen Schwerpunkte von Kaye Scholer auf Patent-Litigation liegt und meine deutsche Patent-Praxis damit in eine wesentlich größere Einheit als bisher eingebunden ist“, sagte Leip.
Bei Mayer Brown arbeiten weltweit derzeit 27 Patentrechtler. Für die Kanzlei bedeutet Leips Weggang einen Rückschlag in ihrem Bemühen, eine stärkere Rolle im deutschen Patentrecht zu spielen. Mayer Brown hatte in den vergangenen Jahren stets versucht, den Bereich durch weitere erfahrene Berufsträger zu ergänzen, war aber nicht fündig geworden. Die starke Praxis im Marken- und Wettbewerbsrecht berührt der Wechsel indes nicht.