Stuttgart

Wertpapierbörse beruft Gesellschaftsrechtler zum Chefjuristen

Die Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse hat Dr. Christoph Hartmann (60) zum Leiter Recht ernannt. Der langjährige Partner der Stuttgarter Kanzlei Quack Gutterer & Partner übernahm die Syndikusaufgaben Anfang des Jahres. Parallel dazu schloss sich der Gesellschaftsrechtler als of Counsel der Sozietät Kuhn Carl Norden Baum an.

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Christoph Hartmann
Christoph Hartmann

Hartmann ist bei der Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse auf Holdingebene für gesellschafts- und arbeitsrechtliche Themen und Compliance-Fragen zuständig. Dies umfasst auch die Beratung der Gremien und die Betreuung von Beteiligungen. Jüngst hatte die Börse Stuttgart beispielsweise die Aktienmehrheit an dem Schweizer Börsenbetreiber BX Swiss übernommen.

Die Vereinigung gewährleistet die öffentlich-rechtliche Verfassung des Börsenplatzes Stuttgart und ist die Dachorganisation für den Standort-Vermarkter und Interessenvertreter Stuttgart Financial sowie für die Betreibergesellschaft Börse Stuttgart, die den eigentlichen Börsenhandel verantwortet. Getragen wird die Vereinigung von 34 Unternehmen – darunter sind Kreditinstitute und Finanzdienstleister und regional ansässige Firmen wie EnBW, Porsche und Dürr. Zudem gehören die Sozietäten Gleiss Lutz, Haver & Mailänder, Hennerkes Kirchdörfer & Lorz sowie Graf Kanitz Schüppen & Partner zu ihren Mitgliedern.

Seit 1992 war Hartmann bei Quack Gutterer tätig. Von dort betreute er die Börsenvereinigung schon länger als Mandantin und beriet daneben auch zahlreiche Familienunternehmen fortlaufend in gesellschaftsrechtlichen Themen. Er arbeitet zudem regelmäßig als Mediator in Gesellschafterstreitigkeiten.

Seine Mandate wird er nun als of Counsel der Corporate-Boutique Kuhn Carl Norden Baum fortführen. Die Sozietät erweiterte zeitgleich mit Hartmanns Einstieg auch ihre Partnerriege mit zwei internen Ernennungen – dem Gesellschaftsrechtler und Transaktionsanwalt Dr. Felix Graulich sowie Dr. Roman Wexler-Uhlich, der sich um streitige Angelegenheiten vor staatlichen und Schiedsgerichten kümmert und auch als Barrister in England und Wales zugelassen ist.

Bei der Anwalts- und Notarkanzlei Quack Gutterer, die Büros in Stuttgart und Dresden hat, verbleiben nach dem Weggang von Hartmann drei Partner.

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