Trennung in Münster

Heimann Hallermann und Gerlach auf eigenen Wegen

Die überörtliche Sozietät Heimann Hallermann Gerlach hat sich Ende September in die beiden Teile Heimann Hallermann und Gerlach Meyer-Schwickerath Evers gespalten.

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Die zwei Münsteraner Büros der Sozietät Heimann Hallermann Gerlach waren entstanden, als sich 2001 die OLG-Praxis Heimann & Partner aus Hamm mit ihrer Korrespondenzkanzlei Gerlach Meyer-Schwickerath Renneke Evers Hüffer sowie der ebenfalls in Münster ansässigen Kanzlei Dr. Hallermann & Partner zusammen geschlossen hatte. Im Vordergrund der damaligen Fusion stand neben dem Ausbau der ersten Instanz auch die Stärkung der gesellschaftsrechtlichen Praxis.

Zwar wollte sich Heimann Hallermann-Partner Dr. Peter Sohn nicht zu den Motiven der Trennung äußern. Dass die geplante Zusammenlegung der beiden Münsteraner Standorte nie vollzogen wurde, deutet jedoch auf Schwierigkeiten bei der Integration der Praxen hin. „Es ist nicht gelungen, die unterschiedlichen Kulturen in der Sozietät aufeinander abzustimmen“, beschreibt Partner Klaus Gerlach die Hintergründe.

Im Zuge der Trennung hat Heimann Hallermann zum Oktober Dr. Barbara Elsbernd (Bankrecht), Dr. Ursula Renneke, Oliver Sticht (beide Baurecht), Dr. Gerhard Frohberg (Versicherungs- und Familienrecht) und Volkmar Gämlich (Notariat) an ihrem Münsteraner Standort hinzugewonnen. Mit dem Zugang von Dr. Diethard Tschaksch wurde zudem die Praxistätigkeit um den Bereich Landwirtschaftsrecht erweitert. Alle Anwälte waren vorher in eigener Kanzlei in Münster tätig, zum Status der Anwälte bei Heimann Hallermann wollte die Kanzlei keine Angaben machen.

Auch zum fünfköpfigen Partner-Team bei Gerlach stieß ein weiterer Sozius: Dr. Jochen Dierksmeier ist künftig im Steuer- und Insolvenzrecht tätig. Der Beratungsschwerpunkt der Sozietät liegt im Bank- und Kapitalmarktrecht.

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