Der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest. Süß folgt den beiden Private Equity-/M&A-Anwälten Dr. Jörg Kirchner und Dr. Andreas Hoffmann sowie der Arbeitsrechtlerin Claudia Heins, die 2002 und 2003 in das Ashurst-Büro am Ort gegangen waren.
Bei Baker war Süß erst Mitte letzten Jahres zum Local Partner ernannt worden. Er wird nun in seiner neuen Kanzlei als Salary-Partner einsteigen und dürfte vor allem die angesehene Private Equity-Praxis am Standort steuerlich verstärken.
Süß berät außer in M&A- und PE-Transaktionen auch zu PE-Fonds sowie zu strukturierten Finanzprodukten, vor allem Derivaten. Zuletzt betreute er unter anderem Apax, EQT und die HypoVereinsbank.
Nach ersten Karrierestationen bei BASF, Raupach & Wollert-Elmendorff und Clifford Chance war Süß Anfang 2002 zu Baker gekommen. Er war der einzige Steuerrechtler am Münchner Standort.
Den Schwerpunkt des Baker-Steuerteams mit derzeit sieben Partnern bildet traditionell Frankfurt um die dortigen Partner Christian Brodersen und Dr. Ulrich Ränsch. Erst im Juni hatte sich Baker dort durch die KPMG-Umsatzsteuer-Spezialistin Nicole Looks verstärkt.
Baker-Managing Partner Günther Heckelmann sagte, seine Kanzlei bedauere den Wechsel von Stefan Süß, den man gern gehalten hätte. Zugleich kündigte er mittelfristig eine nachhaltige Verstärkung des Steuerbereichs in München an.
Das 2001 eröffnete Münchner Ashurst-Büro wächst mit Süß auf fünf Partner und insgesamt 24 Anwälte.