Umbruch bei PwC – geht Veltins?

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  • JUVE

PricewaterhouseCoopers Veltins steht unmittelbar vor dem neuen Geschäftsjahr ab Juli offenbar vor einem Personal- und Strukturumbruch. Die Kanzlei teilte mit, dass in Frankfurt mit Andreas Voigtländer-Tetzner ein weiterer Partner die Kanzlei verlassen wird. Vorausgegangen waren bereits mehrere andere Partnerabgänge am Standort (JUVE berichtete).

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Aus zuverlässiger Quelle erfuhr JUVE außerdem, dass voraussichtlich auch der Gründer, Namenspartner und Geschäftsführer Prof. Dr. Michael Veltins zum Monatsende ausscheiden wird. Veltins und andere Partner der PwCV-Führungsriege wollten diese Information nicht kommentieren.Über diese Personalien hinaus steht möglicherweise die gesamte Rechtsberatungsgesellschaft des Big-Four-Unternehmens vor einer Neuausrichtung. Dem Vernehmen nach hat PwC Veltins im vergangenen Geschäftsjahr einen Millionenverlust eingefahren. Diskutiert werde ein Verkauf der Kanzlei durch PwC, sagte ein Partner. Möglicherweise gebe es auch einen Buy-out aus der Partnerschaft. Die Rede ist von einer Art Relaunch der Kanzlei. Man wolle die Praxis in wichtigen Bereichen „noch einmal nach vorn bringen“ und auf die Hälfte von offiziell zuletzt rund 160 Anwälten verschlanken. Bereits derzeit wird eine Zahl von nur noch rund 100 PwCV-Anwälten gehandelt. Einigen Anwälten aus verschiedenen Büros ist offenbar gekündigt worden. Unter anderem wird dem Vernehmen nach der Münchner Gesellschaftsrechtler Dr. Klaus Großmann gehen. Großmann war 1999 von Baker & McKenzie zu PwC Veltins gewechselt. Einem anderen Partner zufolge sollen die verbleibenden Anwälte bei PwC integriert werden.

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