Damit liegt die Kanzlei zwar knapp unter der Steigerungsrate von 2014/15. Im vorvergangenen Jahr hatten die deutschen Anwälte sogar ein Plus von 9 Prozent auf 135,2 Millionen Euro erreicht. Doch beim Umsatz pro Berufsträger (UBT) übertrumpfte die Kanzlei die Steigerungsrate vom Vorjahr nun sogar knapp: Mit 696.000 Euro erreichte sie aktuell ein Wachstum von 4,5 Prozent, im Vorjahr lag das UBT-Plus bei 4,2 Prozent. Dabei nahm die Anzahl der Berufsträger leicht zu, von 203 im Vorjahr auf 208.
Der deutsche Managing-Partner Thomas Ubber betonte: „Im vergangenen Geschäftsjahr haben wir erfolgreich vor allem in unsere Kapitalmarkt-, Steuer- und Dispute-Resolution-Praxen investiert und diese personell ausgebaut.“ Einen signifikanten Beitrag zum Gesamtumsatz leistete die Kapitalmarktpraxis, insbesondere mit der Beratung von Hapag-Lloyd beim Gang an die Börse.
Ein weiteres Mandat, das wesentlich zum positiven Geschäftsjahresabschluss der deutschen Praxis beitrug, war die Beratung von Coca-Cola Iberian Partners beim Zusammenschluss mit dem börsennotierten US-Abfüller Coca-Cola Enterprises Limited sowie dem deutschen Abfüller Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG. Daneben dürfte die Beratung der Deutschen Bank (Niederlassung London) bei der Refinanzierung der IVG-Gruppe über 1,5 Milliarden Euro beim Umsatz deutlich zu Buche geschlagen haben. (Claudia Otto)
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