Umsatz 2018

CMS konsolidiert Rekordergebnis des Vorjahres

Deutschlands personalstärkste Kanzlei hat 2018 einen Umsatz von 322,6 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit gelang es ihr, das Rekordergebnis von 2017 nochmal um 2 Prozent zu übertreffen. Dies macht sich bei leicht rückläufigem Personal auch beim Umsatz pro Berufsträger bemerkbar – die Produktivität läuft auf die 600.000-Euro-Marke zu.

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Hubertus Kolster
Hubertus Kolster

Im Verhältnis zum Vorjahr stieg der Umsatz in absoluten Zahlen um 6,4 Millionen Euro und damit deutlich geringer als im Vorjahr, als die Kanzlei ein Plus von 21 Millionen Euro verbuchte. Laut Dr. Hubertus Kolster, Managing-Partner der Kanzlei, ist unter anderem ein für die Transaktionspraxis schwaches erstes Quartal ausschlaggebend für den letztlich moderaten Zuwachs gewesen. Ebenfalls ausschlaggebend war, dass das 2017 beendete Compliance-Mandat für VW kompensiert werden musste.

Schwächelndes Transaktionsaufkommen

Dass das Ergebnis nicht ins Minus rutschte, verdankte die Kanzlei einem zum Jahresende wieder ansteigenden Transaktionsaufkommen. Stark zum Umsatz beitragen konnte auch die Begleitung des Planfeststellungsverfahrens für die Fehmarnbeltquerung, bei der CMS die dänische Projektgesellschaft Femern berät. Dieses Mandat stabilisierte zudem die Position der Praxisgruppe Real Estate & Public hinter dem Arbeits- und dem Gesellschaftsrecht.

Während die Umsätze in den drei Gruppen auf hohem Vorjahresniveau verharrten, stiegen sie anderswo signifikant an. Immer erfolgreicher ist die Gruppe Technology, Media & Communications, dem die Datenschutz- und Cybersecurity-Beratung zuzuordnen ist. Sie steigerte den Umsatz um 30 Prozent. Die Konfliktlösungsanwälte kamen auf einen Umsatzzuwachs von 25 Prozent. 

Personalwachstum gebremst, Produktivität gesteigert

CMS versucht seit einem Jahr, die Partnerschaft zu verkleinern, um produktiver zu werden. Dies gelang im abgelaufenen Geschäftsjahr noch nicht wesentlich. Allerdings wächst die Kanzlei personell nicht mehr so stark wie zwischen 2012 und 2015, als sie um fast 80 Berufsträger auf 560 Berufsträger aufstockte.

2015 stieg trotz Personalanstiegs allerdings auch der UBT erstmals über 500.000 Euro. 2017 trugen dann 551, im vergangenen Jahr noch 549 Berufsträger zum Umsatz bei. Damit kratzt der UBT nun mit 588.000 Euro an der 600.000 Euro-Marke, eine Steigerung von 2,5 Prozent. (Martin Ströder)

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