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Raupach & Wollert Elmendorff legt mit gleicher Berufsträgerzahl zweistellig zu

Autor/en
  • JUVE

Raupach & Wollert Elmendorff hat im Geschäftsjahr 2010 deutlich zugelegt. Die Sozietät steigerte ihren Umsatz von 24,5 Millionen auf 27,4 Millionen Euro und dürfte mit diesem Plus von 11,8 Prozent weiter unter den 50 umsatzstärksten Sozietäten hierzulande liegen.

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Raupach & Wollert Elmendorff hat im Geschäftsjahr 2010 deutlich zugelegt. Die Sozietät steigerte ihren Umsatz von 24,5 Millionen auf 27,4 Millionen Euro und dürfte mit diesem Plus von 11,8 Prozent weiter unter den 50 umsatzstärksten Sozietäten hierzulande liegen.

Die Zahl der Equity-Partner blieb mit 17 stabil. Insgesamt trugen zu dem Ergebnis 88 Vollzeitkräfe bei, auch dies sind ebensoviele wie im Geschäftsjahr 2009. Entsprechend legte die Kanzlei auch beim Umsatz pro Berufsträger um 11,8 Prozent zu und steigerte sich nach diesem Parameter von 278.000 auf nun 311.000. Damit liegt sie knapp hinter Wettbewerbern wie Menold Bezler und Kapellmann & Partner. Ergebnisse von Wettbewerbern, die wie Raupach (mit Deloitte) enge Beziehung mit Wirtschaftsprüfungsgesellschaften unterhalten, liegen noch nicht vor. Die Kostenquote lag bei rund 60 Prozent.

Raupach steigert ihren Umsatz  seit vielen Jahren kontinuierlich. Bei  UBT verlief die Entwicklung dagegen weniger einheitlich. Vor vier Jahren musste Raupach einen deutlichen Einbruch hinnehmen. Doch inzwischen hat die Kanzlei die Trendwende geschafft und liegt beim UBT sogar über dem damaligen Niveau, weil sie in nach einem Plus von  knapp 14 Prozent 2009 nun das zweite Jahr in Folge sehr deutlich zulegte. Von der Rezession wurde die Kanzlei dank ihres starken  Rückhalts im Mittelstand sowie vielfach stetige gesellschaftsrechtliche Beratung kaum getroffen. Für den deutlichen Anstieg im vergangenen Jahr ist aber wesentlich auch der wieder anziehende Transaktionsmarkt verantwortlich. Dabei haben sich etwa die vor allem für ihre Transaktionsarbeit bekannten Büros in Düsseldorf und Hannover als gute Adressen für den Mittelstand und Konzerntöchter etabliert. So vereinigte das Hannoveraner Raupach-Büro etwa im vergangenen Jahr eine Anzahl an höhervolumigen Transaktionen auf sich, wie nur wenige Wettbewerber in der Region, unter anderem durch die Arbeit für die Hannover Finanz-Gruppe.

Besser in Schwung kam beispielsweise auch das Frankfurter Büro nach dessen Neuaufstellung- und Ausrichtung zum Anfang des vergangenen Jahres. Der mit einem halben Dutzend Anwälten kleinste von bundesweit sieben Standorten der Sozietät baut neben der Corporate/M&A-Beratung aufseiten deutscher Töchter internationaler Konzerne insbesondere auf die Kernkompetenz Life Science. Hier zählt das personell neu aufgestellte Team eine Reihe von Biotech- und mittelgroßen Pharmaunternehmen zum Mandantenkreis. (René Bender)

 

 

 

Die Kostenquote von Raupach lag bei rund 60 P.rozent

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