Umsatzzahlen

Buse muss Einbußen hinnehmen

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  • JUVE

Buse Heberer Fromm spürt noch die Nachwirkungen der Wirtschaftskrise und die Veränderungen in ihrem Münchener Büro. In Zahlen ausgedrückt heißt das 2010 ein Umsatzminus von 1,8 Prozent.

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Buse setzte insgesamt knapp 35,5 Millionen Euro um, davon entfallen 91 Prozent auf die Rechtsberatung, der Rest setzt sich aus Steuerrechts- (7 Prozent) und Steuerberatung zusammen. Rund ein Fünftel der Rechtsberatung macht das M&A-Geschäft aus – und genau hier liegt einer der Knackpunkte: „Das Corporate- und M&A-Geschäft war 2010 noch kein Knüller“, sagte Christian Pothe, einer der Geschäftsführer von Buse. Im Mittelstand, der Kernmandantschaft von Buse, habe die Wirtschaftskrise vor allem im ersten Halbjahr 2010 noch deutliche Spuren hinterlassen. Auch die Immobilientransaktionen hätten noch nicht wieder den alten Stand erreicht.

Zweiter Aspekt seien die Veränderungen am Standort München: Die früheren Buse-Partner an der Isar sind 2009 ausgeschieden, die Zugänge aus der Fusion mit Spitzweg (mehr…) kamen erst zum April 2010. Die neuen Kollegen, getrieben von der Steuerberatung, brachten zudem eine höhere Leverage mit: Bei Buse sind jetzt 116 Berufsträger tätig, fünf mehr als im Vorjahr, darunter mit 42 unverändert viele Equity-Partner. Die Leverage stieg daher spürbar um 7,2 Prozent.

Der Umsatz pro Berufsträger ging um 6,1 Prozent auf knapp 306.000 Euro zurück. Bei einer Kostenquote von 51 Prozent sank der Gewinn pro Equity-Partner um 12,5 Prozent auf etwas mehr als 414.000 Euro.

Doch sind die Aussichten nicht schlecht: Ein Umzug aus den hochpreisigen Büros in München-Neuperlach in die Innenstadt steht auf der Agenda, der kostspielige Umzug in Frankfurt ist abgeschlossen und auch die Beratungskosten für den Zusammenschluss mit Spitzweg in München sind abgerechnet.

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