Das Umsatzplus der deutschen Praxis fiel damit zwar erneut höher aus als das der Gesamtkanzlei, jedoch deutlich schwächer als im Vorjahr (18 Prozent). Zurückzuführen ist dies unter anderem auf die Subprime-Krise, die gerade großvolumige Transaktionen und Finanzierungen weitgehend vom deutschen Markt fegte.
Der Umsatz pro deutschem Equity-Partner dürfte nun erstmals knapp die Marke von Vier-Millionen-Euro geknackt haben, der Gewinn aber weiterhin unter zwei Millionen Euro betragen. Genaue Zahlen liegen hierzu allerdings nicht vor. Gleiches gilt für den Umsatz pro Berufsträger, dessen Steigerung deutlich unter dem Vorjahreswachstum von etwa sieben Prozent liegen dürfte. Die Kanzlei zählte erneut rund 10 Prozent mehr Berufsträger, diese Zahl soll, so Managing Partner Dr. Hans-Josef Schneider, im kommenden Jahr noch deutlich stärker zunehmen.
Die deutsche Praxis trägt – gerechnet in Pfund – rund zwölf Prozent zum Gesamtumsatz der Kanzlei bei. Unangefochten vorn liegt weiter London (42 Prozent), gefolgt von Kontinentaleuropa (insgesamt 37 Prozent) und den USA (13 Prozent). Die größten Wachstumsraten verzeichneten im abgelaufenen Geschäftjahr Asien mit 23 Prozent und Kontinentaleuropa mit 13 Prozent, Großbritannien kam auf moderate 7 Prozent, die USA sogar nur auf 3 Prozent. Kontinentaleuropa profitiert insbesondere von den osteuropäischen Büros, die ein Wachstum von rund 38 Prozent vorwiesen.
Mit 11 Prozent fällt das weltweite Umsatzwachstum von Clifford geringer aus als etwa das von Freshfields Bruckhaus Deringer (19 Prozent) oder Lovells (13 Prozent).
Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 18. Juni 2008