Im vorangegangenen Abrechnungszeitraum trug noch das mittlerweile geschlossene Berliner Büro zum Ergebnis bei. Vergleicht man aber nur die Zahlen der verbliebenen vier Büros, so steigerten diese ihren Umsatz sogar um 21,5 Prozent. Im Vorjahr war das Wachstum der gesamten deutschen Praxis mit sechs Prozent noch deutlich moderater ausgefallen. Damit blieben die Deutschen weit hinter der Spitzengruppe – und hinter dem Kanzleidurchschnitt.
Kontinentaleuropa insgesamt steigerte jetzt, allerdings auf Basis des Britischen Pfunds, den Umsatz um 22 Prozent und erzielte 40 Prozent des Gesamtumsatzes. Hervor sticht vor allem die russische Praxis, die ihren Umsatz um 83 Prozent hochschraubte. Aber auch Spanien, Polen, Italien und Frankreich lagen noch vor Deutschland. Auf das Londoner Büro entfielen vom Gesamtertrag 49 Prozent – und damit erstmals weniger als die Hälfte. Die Kanzlei äußerte sich nicht, um wieviel Prozent das Büro den Umsatz erhöhte.
Dr. Harald Seisler, Managing Partner für Kontinentaleuropa, führt den Erfolg der von ihm betreuten Region auf strategisch richtige Entscheidungen und die Motivation der Partner und Mitarbeiter zurück.
Weltweit erwirtschaftete Lovells einen Umsatz von 479 Millionen Pfund und einen Gewinn pro Partner von 662.000 Pfund, das entspricht einem Plus von 12 Prozent.
Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 27. Mai 2008