Umsatzzahlen

Lovells in Deutschland im Umsatzhoch

Beflügelt vom Geschäftszuwachs und der Stärke des Euros steigerte die deutsche Praxis von Lovells ihren Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um 17,8 Prozent. Damit liegt sie über dem Gesamtwachstum der Kanzlei von 13 Prozent. Diesen beiden Angaben beruhen allerdings auf der Rechnungsgrundlage von Britischen Pfund. In Euro betrug die Steigerung soweit bekannt 12 Prozent. Damit erzielten die deutschen Lovells-Büros zwischen April 2007 und 2008 einen Umsatz von gut 163 Millionen Euro.

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Im vorangegangenen Abrechnungszeitraum trug noch das mittlerweile geschlossene Berliner Büro zum Ergebnis bei. Vergleicht man aber nur die Zahlen der verbliebenen vier Büros, so steigerten diese ihren Umsatz sogar um 21,5 Prozent. Im Vorjahr war das Wachstum der gesamten deutschen Praxis mit sechs Prozent noch deutlich moderater ausgefallen. Damit blieben die Deutschen weit hinter der Spitzengruppe – und hinter dem Kanzleidurchschnitt.

Kontinentaleuropa insgesamt steigerte jetzt, allerdings auf Basis des Britischen Pfunds, den Umsatz um 22 Prozent und erzielte 40 Prozent des Gesamtumsatzes. Hervor sticht vor allem die russische Praxis, die ihren Umsatz um 83 Prozent hochschraubte. Aber auch Spanien, Polen, Italien und Frankreich lagen noch vor Deutschland. Auf das Londoner Büro entfielen vom Gesamtertrag 49 Prozent – und damit erstmals weniger als die Hälfte. Die Kanzlei äußerte sich nicht, um wieviel Prozent das Büro den Umsatz erhöhte.

Dr. Harald Seisler, Managing Partner für Kontinentaleuropa, führt den Erfolg der von ihm betreuten Region auf strategisch richtige Entscheidungen und die Motivation der Partner und Mitarbeiter zurück.

Weltweit erwirtschaftete Lovells einen Umsatz von 479 Millionen Pfund und einen Gewinn pro Partner von 662.000 Pfund, das entspricht einem Plus von 12 Prozent.

Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 27. Mai 2008

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