Hammonds war 2001 in Deutschland mit Quereinsteigern aus dem Münchner und Berliner Büro von Knauthe Paul Schmitt gestartet. Anfänglich legte das Münchner Büro seinen Schwerpunkt auf IP. Mit dem Zugang von Großmann sollte auch die Corporate- und Private-Equity-Praxis aufgebaut werden. Zuletzt waren in dem Büro neben Großmann zwei weitere Partner und sechs Associates tätig. Die Corporate-Praxis blieb jedoch zu klein, um sich in dem zunehmend kompetitiven Markt durchzusetzen. Zuletzt hatte das Münchner Büro Ende vergangenen Jahres die Corporate-Anwältin Dr. Hortense Trendelenburg verloren, die zu Taylor Wessing nach Frankfurt gewechselt war.
Ungeachtet dieser Entwicklungen hält Hammonds an dem Standort fest: „Wirtschaftlich und strategisch wollen wir einen Corporate-Standort in München und diesen weiter ausbauen“, sagte Dr. Frank Walter-von Gierke. Das Corporate-Geschäft in München sei ein integraler Bestandteil der internationalen Strategie der Kanzlei.
Auch Reed Smith ist seit ihrer Eröffnung mit ehemaligen Luther-Anwälten im Mai 2005 eher langsam gewachsen. Gestartet war die US-Kanzlei mit sieben Berufsträgern, davon drei Partnern. Anfang 2006 war etwa der Medienrechtler Dr. Stephan Rippert in die Kanzlei gewechselt. Mit Großmann sind nun künftig elf Anwälte bei Reed Smith in München tätig. International hat die Kanzlei in diesem Jahr zweimal fusioniert: Zum Januar mit Richards Butler, zum März mit Sachnoff & Partner aus Chicago.