Im Verfahren um die Ende 2001 verhängten Rekord-Bußgelder der EU-Kommission gegen eine Reihe von Pharmaunternehmen wegen Preisabsprachen im so genannten Vitaminkartell sind einige der bekanntesten Kartellrechtsspezialisten tätig geworden.Aventis, die aufgrund der so genannten „Kronzeugenregelung“ fast vollständig von Bußgeldern freigestellt blieb, wurde wie bereits zuvor in den USA von einem Team von Jones, Day, Reavis & Pogue vertreten. Tätig waren hier der Brüsseler Partner Bernard Amory. Die Berliner Partner von Freshfields Bruckhaus Deringer Jochim Sedemund und Dr. Thomas Luebbig berieten hingegen Hoffmann-LaRoche. Die Kanzlei wurde außerdem in Person von Dr. Frank Montag und Associate Dr. Thomas Wessely (beide Brüssel) für Merck tätig. Als drittes Unternehmen berieten die Freshfields-Partner Dr. Martin Klusmann (Düsseldorf) und Vanessa Turner (Brüssel) die japanischen Firmen Sumitomo Chemical Company und Sumika Fine Chemicals. Shearman & Sterling, die im Zusammenhang mit dem US-Kartellverfahren für BASF tätig geworden waren, beriet wiederum in Europa Lonza. BASF, die zusammen mit Hoffmann-LaRoche die höchsten Bußgelder erhielt, wurde durch die eigenen In-House-Anwälte vertreten.
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