Schwarz, zuvor bei Energieversorgungsunternehmen tätig, trat 2001 bei SKF ein und begann als Referent Recht. Als Leiter der Rechtsabteilung berichtet Schwarz fachlich künftig an den Legal Director Countries beim Mutterkonzern AB SKF in Göteborg, Mattias Andersson. Disziplinarisch ist er dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, Manfred Neubert, zugeordnet. Der Rechtsabteilung des Unternehmens gehören in Deutschland neben Schwarz zwei weitere Berufsträger an. Schwarz‘ Vorgänger Claus-Detlef Schulz war 34 Jahre lang in der SKF-Rechtsabteilung tätig, und verantwortete zuletzt auch Produkthaftungsthemen.
SKF mit Hauptsitz in Göteborg produziert Wälzlager, Dichtungen, Schmierung und Mechatronik. Der Konzern ist mit rund 48.000 Mitarbeitern in mehr als 130 Ländern und rund 40 Industriesegmenten vertreten. Der Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr betrug rund 7,5 Milliarden Euro.
Zum SKF-Portfolio gehört seit 2013 auch Blohm + Voss Industries. Bei dem Kauf der zivilen Sparte der Hamburger Traditionswerft stand Gleiss Lutz an der Seite der Schweden. Die deutsche SKF-Tochter arbeitet seit Langem mit Gleiss zusammen, unter anderem auch in dem EU-Verfahren gegen das sogenannte Wälzkartell, an dem neben Schaeffler auch SKF als europäischer Produzent und vier weitere Wälzlagerproduzenten aus Japan beteiligt waren.