Wechsel in Hamburg

Leinemann-Gründungspartner geht zu Brinkmann

Christian Schliemann, Gründungspartner der Bau- und Vergaberechtsboutique Leinemann & Partner, hat zum Oktober das Hamburger Büro der Kanzlei verlassen und sich der renommierten Insolvenzkanzlei Brinkmann & Partner angeschlossen. Schliemann hatte im Jahr 2000 Leinemann in Berlin mitgegründet, wechselte aber wenig später nach Hamburg, um dort einen neuen Standort aufzubauen. Im Markt war das Hamburger Büro aber nie so präsent wie das in Berlin.

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Zeitgleich verließ auch der Associate Matthias Toussaint das Büro. Der 31-Jährige entschied sich für eine Inhouse-Position und wechselte zu RWE-DEA. Dort wird der öffentlich-rechtlich orientierte Syndikus künftig für Genehmigungen und Anlagenbau zuständig sein.

Namenspartner Dr. Ralf Leinemann äußerte sich zu den näheren Gründen der Trennung von Schliemann nicht. Er sagte, der Hamburger Standort würde zwar personell wieder aufgestockt, doch werde keine hektische Suche gestartet. Bereits zum August war der Vergaberechtler Bastian Haverland (29), zuvor bei Ax Schneider & Kollegen, hinzugestoßen. Die Leitung des hanseatischen Leinemann-Büros übernimmt Dr. Thomas Hildebrandt, derzeit Associate.

Leinemann hatte in den vergangenen Monaten vor allem Berlin personell erweitert. Dort kamen Salary-Partner Armin Preussler (44), zuvor Partner bei BGPS Bischoff Gussner & Petersen Schmidkonz, und Kathleen Stengel (30), zuvor Inhouse-Juristin bei TVF Thyssen Veag Flächenrecycling, hinzu.

Schliemanns neue Kanzlei Brinkmann ist vor allem im norddeutschen Raum immer wieder mit Immobilienverkäufen, etwa im Zusammenhang mit den von ihr betreuten Insolvenzen, befasst und verfügt bereits über entsprechend ausgerichtete Anwälte. Schliemann selbst war bis Redaktionsschluss nicht zu erreichen.

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