Juve Plus Noxtua-CEO im Interview

„Weniger Hollywood, mehr Substanz“

Der europäische Markt für Rechts-KI ist hart umkämpft. Zwischen milliardenschweren KI-Modellanbietern aus den USA, aggressiv wachsenden Legal-AI-Start-ups und den Anforderungen europäischer Regulierungen versucht Noxtua, einen eigenen Weg zu gehen. Warum das Unternehmen jetzt in Schweden expandiert, was es von Konkurrenten wie Legora und Harvey unterscheidet und wo es die größten Umbrüche im Markt erwartet, erklärt Dr. Leif-Nissen Lundbæk, CEO & Co-Founder Noxtua, im Gespräch.

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JUVE: Souveräne Infrastruktur und exklusiver Verlagscontent unter anderem von C.H.Beck, Manz, Helbing Lichtenhahn, Wydawnictwo und nun auch der Blendow Group – dafür steht Noxtua. Reicht diese Positionierung, um in einem Markt sichtbar zu bleiben, in dem etablierte Player wie Legora und Harvey mit Hollywood-Kampagnen werben und Tech-Giganten wie Microsoft und Anthropic mit eigenen Legal-Lösungen drängen?
Dr. Leif-Nissen Lundbæk: Bei Noxtua haben wir einen Leitspruch: „Weniger Hollywood, mehr Substanz“. Wir gehen ganz bewusst in die Tiefe. Das heißt auch, dass wir mit europäischen Cloud-Partnern zusammenarbeiten und nicht einfach nur vermeintlich ’souveräne‘ Angebote amerikanischer Cloud-Anbieter nutzen. Da wird aktuell einfach viel Souveränitäts-Washing betrieben. Wir sind damit übrigens auch die einzige Legal AI mit eigenem KI-System, souveräner Infrastruktur und einem so breiten Verlagsnetzwerk.

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