White & Case restrukturiert Premiere

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  • JUVE

Ein Anwaltsteam von White & Case, Feddersen berät bereits seit April 2002 die Münchner Premiere Fernsehen GmbH & Co. KG bei ihrer Restrukturierung und der Akquisition neuer Investoren.Der Pay-TV-Sender, eine Schwestergesellschaft von Kirch Media, war zuvor der Insolvenz der Kirch-Unternehmen entgangen.

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Bei White & Case ist für Premiere Fernsehen federführend der Dresdner Partner Dr. Axel Bauer tätig, zu dessen Team Ulrich Jork und Daniela Heise gehören. Ebenfalls tätig sind der Frankfurter Partner Dr. Andreas Knebel sowie die Berliner Partner Dr. Monika Pasetti und Jan-Marcus Rossa.

Nachdem Premiere-Chef Dr. Georg Kofler den von Kirch-Berater Dr. Klaus Hubert Görg (Görg Rechtsanwälte) nahegelegten Insolvenzantrag abgelehnt hatte, wurde Bauer mit der Sanierungsberatung des verlustreichen Unternehmens betreut.

So begleitete sein Team Premiere Fernsehen beim Kauf der Bundesliga-Übertragungsrechte im Volumen von 625 Millionen Euro sowie zu mehreren weiteren Vertragswerken: über den Verzicht von Außenständen mit der Muttergesellschaft Taurus Holding und der Schwesterfirma Kirch Media, den Kauf neuer Filmrechte sowie die Gewährung eines Zwischenkredits über 150 Millionen Euro. Außerdem betreut das Team um Bauer den Pay-TV-Sender bei der Akquisition weiterer Gesellschaften aus der Kirch-Gruppe und bei der Vorbereitung zum Einstieg neuer Investoren, bei der auch die Investmentbank Morgan Stanley tätig ist.

Die Premiere-Beratung umfasst außerdem den jüngsten Personalabbau um 1.000 der bisher 2.400 Mitarbeiter sowie den Verkauf des hauseigenen Call-Centers in Augsburg durch ein Management-Buy-out.

„Diese Transaktionen sind ein wichtiger Schritt für die Zukunft von Premiere“, sagte Bauer zu dem umfangreichen Beratungsauftrag. „Die Herausforderung bei diesem Mandat war, im schwierigen Umfeld der Kirch-Krise die Insolvenz der Premiere zu vermeiden und das Unternehmen für einen Investoreneinstieg vorzubereiten.“ (Christoph Tillmanns)

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