Wieder weniger neue Partner

Wachstum der Großkanzleien stagniert im dritten Jahr

In den deutschen Großkanzleien mit mehr als insgesamt 100 Anwälten wurden auch 2004 weniger neue Partner ernannt als in den Jahren zuvor. Dies ergibt die JUVE-Auswertung der aktuellen Anwaltszahlen, die zum 1. Mai in den meisten Sozietäten vorlagen.Für die Entwicklung könnten zwei Gründe ausschlaggebend sein. Einerseits scheint die gesamtwirtschaftliche Krise zu einem weiteren Rückgang von umsatzträchtigem Geschäft geführt zu haben. Dies führt in den allermeisten Kanzleien zu einer vorsichtigeren Personalpolitik. Zudem ist davon auszugehen, dass die Kanzleien nach Jahren des enormen Wachstums an ihre Grenzen stoßen und eine Größe erreicht haben, die auch international hoffähig ist.

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Gegen den Trend hat in den letzten Monaten Heuking Kühn Lüer Wojtek überproportional zugelegt: Die Kanzlei ernannte bislang neun Anwälte zu Partnern gegenüber sechs im Vorjahr. Heuking profitiert dabei vor allem von Beruftsträgern, die vom krisengeschüttelten Wettbewerber Heussen zu Heuking gestoßen oder zurückgegekehrt sind. Allein sieben der neu ernannten Partner sind Quereinsteiger, vier davon kommen von Heussen (JUVE 12/03, 01/04, 03/04).

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