Clevenbergh ist seit 2005 Managing Partner von Stibbe in Brüssel. Dieses Amt übernimmt ab Juli Jan Peeters.
In Clevenberghs Funktion als Secretary General gehören vor allem die Koordination und die Verwaltung der Alliance sowie die Konzeption und Betreuung von Business-Development- und Marketinginitiativen zu dessen Aufgaben. Seine Ansprechpartner in den Alliance-Kanzleien sind neben dem Management die Leiter der Praxisgruppen sowie die Alliance Contact-Partner. Die Contact-Partner sind in den jeweiligen Kanzleien die Hauptansprechpartner für die Alliance-Zusammenarbeit.
„Nach über zehn Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit und vielen gemeinsamen Mandaten in der Alliance wollen wir unseren Anteil an High-End-Mandaten mit internationalem Bezug noch weiter ausbauen“, sagte Michael Arnold, Alliance Contact Partner bei Gleiss Lutz. Eine starke interne Koordination auf allen Ebenen sei dafür eine wesentliche Voraussetzung, auch weil die Aufgaben zuletzt immer umfangreicher geworden seien. „Nur so können wir für unsere Mandanten die Zusammenarbeit und den Service in der Alliance noch weiter optimieren, den sie in grenzüberschreitenden Mandaten erwarten. Die Bestellung eines Secretary General, der sich dies zur Hauptaufgabe setzt, ist daher ein wichtiger Schritt“, sagte Arnold weiter.
In den drei Alliance-Sozietäten sind insgesamt circa 2.000 Anwälte in 22 Jurisdiktionen in Europa, Asien, im Mittleren Osten und den USA tätig. Als Schritt auf dem Weg zu einer Fusion der beteiligten Kanzleien will Arnold die neu geschaffene Position aber nicht verstehen. „Wir sind sehr glücklich mit der Struktur, die wir haben. Wir können die lokalen Besonderheiten berücksichtigen, sind aber gleichzeitig über unsere Alliance-Partner in vielen wichtigen Ländern vertreten“, sagte Arnold. Gleiss profitiere beispielsweise zunehmend davon, dass Herbert Smith einen starken Fokus auf die sogenannten Emerging Markets hat. Die Kanzlei hat Büros in Peking, Hongkong und Schanghai, ist aber auch in Südost-Asien sowie im Mittleren Osten präsent. „Das ist wichtig für unsere Mandanten, die stark exportorientiert sind“, sagte Arnold.