Zuwachs in Hamburg und Frankfurt

Zwei Quereinsteiger für Taylor Wessing

Taylor Wessing hat sich in Hamburg und Frankfurt mit je einem Quereinsteiger verstärkt. Anfang September kam in Hamburg Dr. Oliver Kirschner in das Corporate-Team der Kanzlei. Der 35-Jährige war zuletzt Associate bei Hengeler Mueller in Düsseldorf. Nur wenige Tage später nahm in Frankfurt der Immobilienrechtler Dr. Sven Wortberg seine Tätigkeit auf. Der 34-Jährige wechselte von Freshfields Bruckhaus Deringer, wo er zuletzt als Principal Associate gearbeitet hatte.

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Wie für junge Quereinsteiger bei Taylor Wessing üblich, steigen beide als Partner mit Sonderstatus in die Kanzlei ein.

Kirschner war seit 2002 bei Hengeler. Der Gesellschafts- und Kapitalmarktrechtler gehörte unter anderem zu den Teams, die die Börsengänge von Symrise, Demag Cranes und Wincor Nixdorf begleiteten. Daneben bringt Kirschner vor allem Erfahrung im deutsch-chinesischen Rechtsverkehr mit. Bereits vor seiner Zeit bei Hengeler hatte er für die China-Praxis von Taylor Wessing und für die chinesische Kanzlei King & Wood in Peking gearbeitet. Zuletzt hatte er zudem bei der Hengeler-Bestfriend-Kanzlei Slaughter and May ein Jahr in deren Hongkonger Büro verbracht.

„In M&A und Kapitalmarktrecht zuhause, kennt er die Besonderheiten der europäisch-chinesischen Zusammenarbeit ebenso wie die Wirtschaftsansätze chinesischer Unternehmen in Deutschland“, sagte Florian Ranft, International Head der China-Praxis von Taylor Wessing. „Mit seiner Positionierung in Hamburg, der Partnerstadt von Shanghai und der Stadt Deutschlands mit den meisten chinesischen Gesellschaften, sind wir sicher, dass wir die Marktstellung unserer China Practice weiter verbessern werden.“

Das Hamburger Corporate-Team von Taylor Wessing wächst mit Kirschner auf 18 Anwälte. Quereinsteiger auf Partnerebene sind bei der Kanzlei in der Hansestadt eher selten. Seit der Fusion von Wessing und Taylor Joynson Garett im Jahr 2002 war lediglich der Medienrechtspartner Carsten Bartholl Ende 2005 von Lichte Rechtsanwälte zurückgekehrt.

Ganz anders in Frankfurt, wo in den vergangenen Jahren immer wieder vor allem junge Partner aus anderen Kanzleien dazukamen. Mit Wortberg gewinnt die Kanzlei nun einen vor allem in Immobilientransaktionen und bei der gesellschaftsrechtlichen Strukturierung von Immobilien-Jointventures erfahrenen Anwalt hinzu. So war er etwa an der Beratung von Ixis beteiligt, als der britische Investor die Zentrale von DaimlerChrysler übernahm. Daneben gehörte er zu den Freshfields-Teams, die Cerberus beim Kauf eines Portfolios von der Hannover Rück und der E+S Rück und Morgan Stanley beim Erwerb von 16 Logistik-Immobilien von Curzon Global Partners begleitet hatten.

Bereits 2004 hatte sich die Kanzlei in Frankfurt mit dem Immobilienrechtler Dr. Reinhard Bartholomäi von Freshfields verstärkt. Zu ihrem Immobilienrechtsteam zählt Taylor Wessing mittlerweile 45 Berufsträger, 8 von ihnen in Frankfurt.

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