41-55-36. So viel Prozent ihres Jahresumsatzes erwirtschaften Clifford Chance, Freshfields Bruckhaus Deringer und Linklaters jeweils in der Eurozone. Bei allen drei Kanzleien, die kürzlich ihre Umsatzzahlen präsentierten, haben sich die kontinentaleuropäischen Praxen beachtlich geschlagen. Wer wieviel im Plus oder im Minus liegt, ist in diesem Jahr wegen der stark unterschiedlichen Bewertungen des Euro und des britischen Pfunds besonders schwer zu ermitteln. Doch die Stärke der Euro-Praxen ist unübersehbar: Auch Clifford, die weltweit einen schmerzlichen Gewinneinbruch verzeichnen musste, hat in Deutschland weniger gelitten als in London.
Die Entlassung von Anwälten bei Linklaters erfolgte zu einem großen Teil in England, in Deutschland will die Kanzlei personell weiter investieren. Und Freshfields erwirtschaftet ohnehin sogar mehr als die Hälfte ihres Umsatzes in Euro.
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