Kommentar

Außer Geld fällt den Kanzleien wenig ein im Kampf um die Besten

Wenn Einstiegsgehälter für Top-Jura-Absolventen sich weiter und weiter nach oben schrauben, zeigt das vor allem eins: die Verzweiflung im Wettbewerb um die Besten. Der Grund für die exorbitanten Summen? Die Kanzleien brauchen guten Nachwuchs, der das Zeug hat, die nächste Partnergeneration zu prägen. Und dafür sind sie bereit zu zahlen – auch, weil keiner von der Konkurrenz abgehängt werden will.

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Der Top-Absolvent kennt seinen Marktwert – und dass die Kanzleien ihn umwerben und verhätscheln, lässt das Selbstbewusstsein nicht gerade schrumpfen. Die Erwartungen sind also hoch. Das hohe Einstiegsgehalt sorgt da nur kurzfristig für Zufriedenheit. Bald will die auserwählte Elite dahin, wo sie die Kanzleien mit ihren künstlich hochgefahrenen Angeboten hinlocken: in die Partnerschaft.

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