Kommentar

Klimawandel wird zum Recruiting-Thema

Ein Mandat ist erfolgreich, wenn es besonders viel Umsatz generiert. So viel steht fest, oder? Aber ist das noch der einzige Maßstab, der im Jahr 2021 zählt? Mit den Auswirkungen, die ein Projekt für die Umwelt, die Gesellschaft, die nachhaltige globale Wertschöpfung hat, wirbt am Ende niemand so gerne. Auch nicht um vielversprechende Junganwälte.

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Kritische Fragen zur Nachhaltigkeit hören Kanzleien von Bewerbern immer häufiger. Imagebroschüren zur Pro-Bono-Arbeit oder sparsame Wasserhähne im Büro reichen als Antwort nicht mehr aus. Denn die junge Generation will mehr. Sie ist das Geschwurbel aus Politik und Wirtschaft leid. Sie geht auf die Straße und fordert Taten ein – so lange, bis etwas passiert. Dass diese Prioritäten auch die Erwartung an die eigene Arbeit und den eigenen Arbeitgeber prägen, ist nur konsequent. Eine Gewissheit hat damit allerdings ausgedient: Man kann nicht mehr davon ausgehen, dass Berufseinsteiger unterschiedslos über jedes Mandat glücklich sind, das sie ein Stückchen näher zum Aufstieg in die Partnerschaft bringt. 

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