Kommentar

Londons Kanzleien müssen im Brexit entschlossen reagieren, um zu überleben

Autor/en
  • Aled Griffiths

Die meisten Londoner Anwälte befürworten den Brexit nicht. Mehr noch: Sie sind zunehmend verzweifelt. Machtlos, beinahe ohnmächtig schauen sie zu, wie ihr Land in die größte Verfassungskrise seit dem Zweiten Weltkrieg schlittert, der bedeutendste internationale Gesichtsverlust inklusive. Dabei sind die unmittelbaren Auswirkungen des Brexits auf den Londoner Rechtsmarkt überschaubar. Schließlich wird das Chaos den Kanzleien kurzfristig sehr viel Arbeit liefern. Das eigentliche Problem ist: Die Investitionen in Großbritannien werden sinken – und damit die Rolle der Londoner Anwälte nachhaltig verändern.

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Wenn London es nicht schafft, sich bis Ende März auf eine Vereinbarung oder zumindest ein Austrittabkommen zu einigen, das die Grundlage für Verhandlungen über die künftigen Handelsbeziehung mit der EU bildet, wird es zu einem allmählichen, aber deutlichen Rückgang des Londoner Rechtsmarktes kommen.

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