Kommentar

Rechnung aufgegangen

Kann es gut gehen, eine Kanzlei von einem Full-Service-Anbieter zu einer ‚Deal-Firm‘ umzumodeln? Zerreißt es eine Partnerschaft, wenn man ihr die historischen Wurzeln abschneidet? Erträgt sie einen Quereinsteiger, der mehr verdient als jeder andere Partner der Sozietät?

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All diese für Kanzleien existenziellen Fragen musste Linklaters in den vergangenen Jahren beantworten. Mit der breit aufgestellten Einheit à la Oppenhoff oder der Steuerboutique à la Rädler Raupach hat sie heute nichts mehr zu tun. Und Ralph Wollburg, der 2007 von Freshfields Bruckhaus Deringer kam, ist noch immer der einzige Partner in Deutschland, der auf britischem Plateau bezahlt wird. Und doch: Linklaters steht heute besser da als je zuvor.

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