Kommentar

Wenige vertreten ihre Interessen so schlecht wie Großkanzleianwälte

Wirtschaftskanzleien können ihre Probleme nur lösen, wenn sie ihre Interessen besser vertreten. Dazu gehört, dass ihre Anwälte sich stärker in den Kammern engagieren. Außerdem zeigt das Ringen um Brexit-Übergangsregeln, dass auch informelle Kanäle der politischen Einflussnahme stärker genutzt werden sollten.

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Sind Anwälte wirklich reine Freiberufler, die mit Gewerbe nichts am Hut haben? Geht wirklich die Welt oder mindestens der Rechtsstaat unter, wenn Kanzleien Kapital von Nicht-Anwälten annehmen dürfen? Ja und ja – darauf beharren die mächtigen Kammern seit einem Vierteljahrhundert. Damit würgen sie jeden nennenswerten Fortschritt ab.

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