Juve Plus Kommentar

Schwarmintelligenz wird zum Erfolgsfaktor im Defense-Geschäft

Der Boom der Verteidigungsbranche eröffnet Kanzleien enorme Wachstumschancen. Entscheidend sind dabei nicht nur Spezialkenntnisse im Defense-Sektor, sondern vor allem die Fähigkeit, Expertise aus verschiedenen Praxisgruppen schnell und wirksam zusammenzuführen, meint Norbert Parzinger.

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So deutlich hat sich schon lange kein Boom mehr abgezeichnet. Reihenweise schießen in Kanzleien Defense-Gruppen, -Taskforces und -Exzellenzzentren aus dem Boden. Wer einen Trackrecord hat und die gefragten Spezialkenntnisse aufbieten kann, liegt fast automatisch vorne. Wer jetzt erst anfängt, die nötigen Bausteine zusammenzusuchen, hat einen schweren Weg vor sich. Richtig? Nicht unbedingt. Derzeit reihen die Rüstungskonzerne Zukauf an Zukauf und Joint Venture an Joint Venture, mit starken eigenen Rechtsabteilungen und einem kleinen Kreis von Stammberatern an der Seite. Doch wer sich nun zurücklehnt, weil er zu diesem Kreis gehört, verpasst dadurch vielleicht die größten Chancen. Denn in der Verteidigungsbranche ist enorm viel im Fluss. Finanzinvestoren wittern Rendite, große Autozulieferer stehen ebenso in den Startlöchern wie Defense-Tech-Tüftler und viele, viele Mittelständler. Einige davon haben massives Wachstum vor sich.

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