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29.06.2005

Fresenius Medical Care wird KGaA

Die in Frankfurt und New York börsennotierte Fresenius Medical Care AG plant einen Formwechsel in die Rechtsform der Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA). Zunächst soll den Inhabern der 26,4 Millionen Vorzugsaktien die Möglichkeit eingeräumt werden, ihre Papiere zu günstigen Konditionen in Stammaktien des Anbieters von Dialyseprodukten umzuwandeln. Die Stammaktien sollen dadurch attraktiver und liquider werden und die finanzielle Flexibilität von Fresenius würde verbessert. Im zweiten Schritt soll der Formwechsel vollzogen werden. Persönlich haftender Gesellschafter der KGaA soll laut den Planungen eine Tochtergesellschaft der Konzernmutter Fresenius AG werden. Diese Gesellschaft soll die Rechtsform einer AG besitzen. Dadurch wird die Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entstehen. Durch diese Struktur behält die Konzernmutter ihre beherrschende Funktion, obwohl sie ihre derzeit bestehende Mehrheit an der Fresenius Medical Care einbüßen würde. (JP)Berater Fresenius Medical Care
Nörr Stiefenhofer Lutz (Frankfurt): Dr. Laurenz Wieneke (Gesellschaftsrecht, deutsches Kapitalmarktrecht), Dr. Holger Alfes (deutsches u. US-Kapitalmarktrecht); Associate: Dr. Torsten Fett (Berlin)
Baker & McKenzie (New York): Charles Niemeth – US-Kapitalmarktrecht
Inhouse (Bad Homburg): Dr. Rainer Runte (Vorstand Recht)

Berater Fresenius AG
Freshfields Bruckhaus Deringer (Frankfurt): Dr. Thomas Bücker
Inhouse (Bad Homburg): Prof. Dr. Jürgen Götz (Leiter der Rechtsabteilung)

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