Dieses bewog nun Lone Star laut Presseberichten zum Einlenken. Demnach war man bereit, die Einlage der insgesamt 30 stillen Gesellschafter, zu denen neben der DZ Bank, die DEVK, AMB Generali, die Mecklenburgische Versicherung und die HSH Nordbank gehören, zu rund 25 Prozent des Nennwertes von zusammen 372 Millionen Euro zu erwerben.
Berater Lone Star
Weil Gotshal & Manges (Frankfurt): Dr. Uwe Hartmann, Britta Grauke; Associates: Dr. Christian Eggert, Dr. Rastko Vrbaski
Berater DZ Bank
White & Case (Frankfurt): Matthias Kasch (Federführung), Christian Bock (Corporate), Dr. Andreas Klein (Litigation), Isabell Engel, Florian Brügel; Associate: Dr. Alexander Ruhl (alle Corporate)
Inhouse (Frankfurt): Abteilung Sonderengagements und Recht
Weil Gotshal berät Lone Star bereits seit Anbeginn des Übernahmeprozesses der AHBR. Auch der Frankfurter White & Case-Partner Kasch ist schon länger für die DZ Bank aktiv. Er beriet das Finanzinstitut nicht nur beim IPO der Lloyd Fonds AG (JUVE 11/05), sondern vertrat seine Mandantin auch in einem einstweiligen Verfügungsverfahren gegen die Zerschlagung der AHBR, das den Vertragsverhandlungen mit Lone Star vorausging. Im Juni hatte die DZ Bank ihren einstweilige Verfügungsantrag schließlich zurückgezogen, nachdem Lone Star ihr Mitspracherechte bei der Fortführung der Hypobank eingeräumt hatte. Die AHBR war in diesem Verfahren von den Berliner Salans-Anwälten Dr. Ulrich Thölke, Andreas Ziegenhagen und Sebastian Schmid vertreten worden.