Die Münchner Beteiligungsgesellschaft Nordwind hat den insolventen Automobilzulieferer ISE übernommen. Zu ISE gehören ISE Innomotive und ISE Industries, die zurzeit zusammen rund 2.380 Mitarbeiter beschäftigen, von denen mehr als 2.200 ihre Stelle behalten sollen. ISE Innomotive produziert unter anderem Karosserie- und Fahrwerkskomponenten und Überroll-Schutzsysteme und erwirtschaftete 2006 einen Jahresumsatz von 331 Millionen Euro. ISE Industries produziert Scharniere, Getriebeteile und diverse Rohrrahmenkomponenten für die Automobilindustrie und kam 2006 auf einen Umsatz von 117 Millionen Euro.
Bestandteil der Transaktion sind auch die Tochtergesellschaft der ISE Hainichen GmbH und mehrere Auslandsbeteiligungen. Neben Nordwind Capital waren nach Angaben von Insolvenzverwalter Christoph Seagon eine Reihe weiterer Wettbewerber an einer Übernahme der beiden Automobilzulieferer interessiert. Aus dem Markt bekannt wurden der an der Londoner Böre notierte Automobilzulieferer Wagon sowie Tower Automotive, eine Tochter des Investors Cerberus.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.