Allerdings steht vor dem geplanten Erwerb noch eine Due Diligence aus, auch die Kartellbehörden müssen noch zustimmen. Mit dem Abschluss des endgültigen Kaufvertrags wird deshalb erst Anfang 2010 gerechnet.
Die Becker Stahl-Service-Gruppe beschäftigt circa 460 Mitarbeiter und erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von etwa 600 Millionen Euro. Das Unternehmen mit Sitz in Bönen (NRW) schneidet Stahlrollen zurecht und liefert diese danach aus.
Klöckner hatte sich erst im September im Wege einer Kapitalerhöhung 200 Millionen Euro besorgt, um neue Zukäufe tätigen zu können. Für den Duisburger Stahl- und Metallhändler ist es nach eigenen Angaben die größte Akquisition seit seinem Börsengang 2006. Klöckner beschäftigt rund 9.500 Mitarbeiter an 250 Standorten weltweit und erwirtschaftete zuletzt 6,75 Milliarden Euro.
Berater Klöckner
Linklaters (Düsseldorf): Wolfgang Sturm (Federführung; Corporate/M&A), Hans-Ulrich Wilsing
(Corporate/M&A), Oliver Rosenberg (Steuerrecht), Dr. Carsten Grave
(Kartellrecht); Associates: Michael Krömker, Carmen von Rüden,
Katharina Heßling, Björn Büssen (alle Corporate/M&A), Ingo Klauß
(Kartellrecht), Dr. Matthias von Kaler, Dr. Carolin Rees, Kristina Zych
(alle Öffentliches Recht; alle Berlin)
Inhouse (Duisburg): Dr. Jan Liersch, Helmut Geisen
Berater Becker-Gruppe
Becker & Partner (Altena): Dr. Stephan Reiners
Hintergrund: Klöckner und Linklaters verbindet eine längere Mandatsbeziehung. Die Kanzlei betreute das Unternehmen unter anderem im vergangenen Jahr bei der Umwandlung in eine SE (mehr…), und schon vor drei Jahren beriet sie im Zusammenhang mit dem IPO. Linklaters zeichnete damals für die Prospekterstellung verantwortlich, Gleiss Lutz für die Umwandlung und eine Kapitalerhöhung (mehr… ). Bei der Kapitalerhöhung vor wenigen Wochen mandatierte der Duisburger Konzern allerdings Hengeler Mueller.
Die Kanzlei Becker zählt Becker Stahl-Service bereits seit Jahren zu ihren Mandanten.