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Saarland kauft mit Hengeler-Hilfe Anteile an Landesbank zurück

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Die schwer angeschlagene Bayerische Landesbank (BayernLB) trennt sich im Zuge ihrer Sanierung komplett von der Mehrheit an der Saarländischen Landesbank (SaarLB). Für 65 Millionen Euro gehen zunächst 25,2 Prozent der Anteile zurück an das Saarland, das damit zusammen mit dem Sparkassenverband Saar wieder eine Mehrheit von 50,1 Prozent an dem Institut hält.

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Die schwer angeschlagene Bayerische Landesbank (BayernLB) trennt sich im Zuge ihrer Sanierung komplett von der Mehrheit an der Saarländischen Landesbank (SaarLB). Für 65 Millionen Euro gehen zunächst 25,2 Prozent der Anteile zurück an das Saarland, das damit zusammen mit dem Sparkassenverband Saar wieder eine Mehrheit von 50,1 Prozent an dem Institut hält.

Der Verkauf der ersten Tranche soll im ersten Quartal 2010 erfolgen, das Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft des Saarlands muss aber noch zustimmen. Die restlichen 49,9 Prozent will die BayernLB schrittweise bis 2017 verkaufen. Der Abschied auf Raten ist für die Münchner zudem mit finanziellen Verpflichtungen verbunden: Mit dem Verkauf wird noch einmal eine stille Einlage von 50 Millionen Euro fällig. Den gleichen Betrag haben die Bayern bereits im Frühjahr 2009 bereitgestellt. Zudem hat sich das Saarland vor Risiken aus dem bisherigen Wertpapiergeschäft geschützt: Sollte es zu weiteren Belastungen kommen, trägt die BayernLB gemäß ihrem bisherigen Anteil 75 Prozent.

Die BayernLB muss stark schrumpfen, will sie Auflagen der EU für Staatshilfen erfüllen. Erst vor rund zehn Tagen hatte sie ein zusätzliches finanzielles Fiasko verkraften müssen, als sie sich für einen symbolischen Preis von einem Euro von der maroden Hypo Group Alpe Adria (HGAA) trennte und dabei einen Milliardensumme abscheiben musste.

Die SaarLB hat eine Bilanzsumme von etwas über 20 Milliarden Euro und ist damit ein kleiner Fisch unter den öffentlich-rechtlichen Banken. Das Saarland strebt mittelfristig wieder eine Partnerschaft mit anderen Instituten an.

Berater Saarland
Hengeler Mueller
: Prof. Dr. Wolfgang Spoerr (Regulierung/Öffentliches Wirtschaftsrecht; Berlin), John Flüh, Dr. Ulrich Blech (beide M&A), Dr. Stefan Richter (M&A/Gesellschaftsrecht; alle Berlin), Dr. Dirk Bliesener (Kapitalmarktrecht; Frankfurt), Dr. Hans-Jörg Niemeyer (Europäisches Beihilferecht; Brüssel), Dr. Mathias Link (Steuerrecht; Frankfurt); Associates: Alexander Rang (Kapitalmarktrecht; Frankfurt), Dr. Jan Bonhage (Regulierung/Öffentliches Wirtschaftsrecht; Berlin)
Inhouse
(Saarbrücken): Dr. Axel Spieß – aus dem Markt bekannt

Berater BayernLB
Freshfields Bruckhaus Deringer
(München): Dr. Wessel Heukamp, Dr. Matthias-Gabriel Kremer (beide Unternehmensrecht; München), Dr. Alexander Glos (Unternehmensrecht/Bank- und Finanzrecht; Frankfurt), Dr. Christian Sistermann (Steuerrecht; München), Dr. Benedikt Wolfers (Öffentliches Recht; Berlin), Dr. Andreas von Bonin (Kartellrecht, Brüssel); Associates: Dr. Heiner Feldhaus, Peter Haberrecker, Henriette von Breitenbuch (alle Unternehmensrecht, alle München), Dr. David Beutel (Steuerrecht; München), Dr. Stefan Breßler, Angela Görner (beide Unternehmensrecht; Frankfurt), Markus Rau (Öffentliches Recht; Berlin), Miriam Bechtle (Kartellrecht; Brüssel)
Inhouse:
Dr. Matthias Baierlipp – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Dass Freshfields wieder an der Seite der BayernLB steht, ist keine Überraschung. Die Kanzlei begleitet die Landesbank schon länger umfangreich bei deren Restrukturierung und war beispielsweise auch kürzlich bei der Trennung von der HGAA mit an Bord (mehr…). Auch Hengeler war bei dem HGAA-Deal dabei. Wie jetzt auch beriet sie aufseiten der öffentlichen Hand, sie begleitete dabei den Freistaat Bayern.

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