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03.02.2011

Xing übernimmt mit DLA Piper Amiando

Das Online-Netzwerk Xing hat die Münchner Online-Eventmanagement- und -Ticketing-Firma Amiando gekauft. Der Kaufpreis lag bei 10,35 Millionen Euro, wobei 5,1 Millionen gleich bei der Übernahme fällig wurden, weitere 5,25 Millionen Euro erst Ende März 2013. Dies ist zudem davon abhängig, dass bestimmte Ziele erreicht werden. Amiando war 2006 gegründet worden und ist seither auf rund 40 Mitarbeiter gewachsen. Die Akquisition bedeutet für Xing den Einstieg in ein neues Geschäftsfeld. Das in Hamburg ansässige Unternehmen Xing ist seit 2007 an der Börse. Vor gut einem Jahr war Burda als Hauptaktionärin eingestiegen. (AN)

Matthias Lupp
Matthias Lupp

Berater Xing
DLA Piper
: Dr. Matthias Lupp (Gesellschaftsrecht; München), Dr. Uwe Eppler (beide Federführung; Steuerrecht; Hamburg ); Associates: Dr. Cornelius Frie, Uta Carpier (beide Köln), Anne Niethammer (alle Gesellschaftsrecht; Frankfurt), Flemming Moos (Hamburg), Dr. Bernd Siebers (beide IP), Dr. Cornelia Müller (Arbeitsrecht; beide München), Andreas Erm (Finanzierung; Frankfurt)

Berater Amiando
P+P Pöllath + Partners (München): Christian Tönies (Federführung); Associate: Dr. Marco Eickmann (beide Corporate)

Hintergrund: Für den Münchner Partner Lupp war es die zweite prominentere Transaktion im Umfeld der Internetbranche in jüngerer Zeit. Im Sommer 2010 hatte er das US-Unternehmen Groupon beim Kauf des Berliner Start-ups CityDeal beraten. Lupp war Mitte 2009 von Clifford Chance in das technologieorientierte Münchner DLA-Büro gewechselt. Xing mandatiert DLA seit einiger Zeit regelmäßig, so auch schon bei dem Einstieg von Burda Ende 2009. Den Xing-Börsengang hatten Anwälte des Hamburger Büros von White & Case begleitet. Die Kanzlei beriet bei dem Burda-Einstieg den Xing-Gründer Lars Hinrichs. Die Beziehung von Xing zu DLA Piper weitete sich aus, als der Düsseldorfer Gesellschaftsrechtler Dr. Andreas Meyer-Landrut mit einem Team zu DLA Piper wechselte.

Amiando ist ein Investment des Venture-Capital-Unternehmens Wellington. Dessen Beziehung zum Münchner Büro von Pöllath + Partners besteht bereits seit Langem.

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