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Hogan Lovells berät bei Umstrukturierung ohne betriebsbedingte Kündigungen

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Der Kölner Versicherungskonzern Axa will den angekündigten Stellenabbau ohne betriebsbedingte Kündigungen bewerkstelligen und einzelne Abteilungen schließen. Darauf einigten sich Vorstand und Konzernbetriebsrat in einem Eckpunktepapier.

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Hendrik Kornbichler
Hendrik Kornbichler

Demnach sind betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2015 ausgeschlossen. Bisher galt eine entsprechende Regelung bis 2014. Der Abbau von bis zu 1.600 der 9.700 Stellen soll sozialverträglich geschehen. Es würden auch keine kompletten Standorte geschlossen, wohl aber einzelne Abteilungen. Die kleineren Standorte Bremen, Dortmund, Mannheim, Karlsruhe und Nürnberg werden zu Verwaltungsaußenstellen der führenden Standorte Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und München. Betroffenen Mitarbeitern sollen Möglichkeiten zur Weiterbeschäftigung angeboten werden.

Der Konzern hatte im November 2011 ein Programm zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit angekündigt. Presseberichten zufolge will der Versicherer bis 2015 seine Kosten in Deutschland um 328 Millionen Euro reduzieren.

Berater Axa
Hogan Lovells (München): Dr. Hendrik Kornbichler, Dr. Lars Mohnke; Associate: Dr. Silvia Lang (alle Arbeitsrecht)
Inhouse (Köln): Ulrich Nießen (Vorstand Personal, Recht und Verwaltung)

Berater KBR
Schwegler (Düsseldorf): Lorenz Schwegler, Dr. Manfred Bobke-von Camen (Köln)

Hintergrund: Hogan Lovells-Partner Kornbichler hat den Axa-Konzern auch schon bei vorangegangenen Personalmaßnahmen beraten. Damals noch als Hogan Lovells-Vorgängerin Lovells, war seine Kanzlei nach einem gewonnenen Pitch 2007 ins Mandat gekommen und hatte in der Folgezeit Axa zum Beispiel bei der Integration von DBV-Winterthur begleitet. Die Münchner Arbeitsrechtler haben einen Branchenschwerpunkt bei Versicherungsunternehmen und berieten unter anderem 2009 die Aachener Versicherungsholding Generali Deutschland und ihre Münchner Tochter Generali Versicherungen bei der Fusion mit der Hamburger Volksfürsorge (mehr…) sowie 2007 die AMB Generali bei Umstrukturierungen (mehr…).

Zwischen Schwegler und den Betriebsräten der Axa besteht bereits eine langjährige Mandatsbeziehung. Schwegler hatte das Mandat dann auch mitgenommen, als sich die ursprüngliche Kanzlei Schneider Schwegler 2010 aufspaltete (mehr…). Er berät die Betriebsräte umfassend, zuletzt beispielsweise zu Ausgliederungen (mehr…).

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