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07.02.2003

Fusion von Jones Day und Gouldens in trockenen Tüchern

Endlich ist es soweit: Die Partner der Londoner Kanzlei Gouldens haben Anfang Februar 2003 dem Zusammenschluss mit Jones Day einhellig zugestimmt. Das City-Büro, das nach der Fusion auf über 200 Anwälte gewachsen ist, wird künftig unter dem Namen Jones Day Gouldens firmieren.Dass beide Kanzleien erhebliche Vorteile aus der Fusion ziehen können, scheint auf der Hand zu liegen. Jones Day kann nunmehr mit der Bezeichnung „sechstgrößte Kanzlei der Welt“ werben. Der Schritt entspricht ihrer Strategie, den Londoner Standort auszubauen. Mit Gouldens hat sie 41 erfahrene Partner und weitere Associates für das City-Büro gewonnen.
Ihrerseits kann die bislang auf den einheimischen Markt fokussierte Gouldens durch die Verbindung mit der weltweit aufgestellten Sozietät auf einen Einstieg ins internationale Geschäft hoffen.
Managing-Partner im neu fusionierten Büro ist Russell Carmedy, der bislang Joint-Managing-Partner bei Gouldens war. Unterstützt wird er durch Charters McDonald-Brown (anderer Joint-Managing-Partner bei Gouldens) und Robert Thomson (derzeitiger Managing-Partner bei Jones Day in London). (Anne Boden)

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