Die britische Sozietät Wragge & Co eröffnet noch in diesem Jahr ein Büro in München. Der Standort soll ausschließlich auf IP und Prozessvertretung im Patentrecht fokussiert sein. Seit 2003 arbeitet Wragge in Deutschland eng mit Graf von Westphalen zusammen. Diese Kooperation soll in allen anderen Rechtsgebieten auch weiter erhalten bleiben. Zum Start-Team gehören Michael Schneider (38), ehemals Partner bei der IP-Kanzlei Meissner Bolte & Partner, und Alexander Bayer (38), der zuletzt als Senior Associate bei Jones Day arbeitete. Die Beiden bilden für die Kanzlei, deren IP-Praxis mit 41 Anwälten zu den größten in Großbritannien gehört, den Grundstein des deutschen Standorts. Weitere Anwälte sollen dazukommen, zunächst vor allem Associates. Mit Schneider, der zum September zum Partner ernannt wird, sind dann international zehn Partner bei Wragge in dem Rechtsgebiet tätig. Bayer steigt zunächst als Director ein, was in anderen Kanzleien etwa dem Status eines Salary-Partners entspricht.
„Eine eigene Präsenz in Deutschland ist der nächste logische Schritt für uns auf dem Weg, die Nummer eins in Europa zu werden“, sagte Gordon Harris (48), Leiter der IP-Praxis, die Unternehmen wie AstraZeneca, British Airways, Birds Eye und United Biscuits zu ihren Mandanten zählt.
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