Mit Wiesner stieß in Berlin der langjährige Leiter des Bereichs Kinder- und Jugendhilferecht aus dem Bundesfamilienministerium dazu. Insbesondere seine Arbeit bei der Novellierung der Sozialgesetzgebung auf dem Gebiet Anfang der 1990er-Jahre, mit der das Jugendwohlfahrtsgesetz abgelöst wurde, wird im Markt hoch eingeschätzt. Wiesner ist zudem Verfasser mehrerer juristischer Standardwerke zu diesem Themenkreis. „Reinhard Wiesner ist eine unbestrittene Koryphäe auf dem Gebiet des Jugendhilferechts. Wir freuen uns, dass seine Fähigkeiten, die bisher ausschließlich dem Bundesministerium zur Verfügung standen, nun auch unseren Mandanten zugänglich sind „, sagte Prof. Dr. Christian Bernzen, Namens- und Managing Partner der Kanzlei.
Ihren bisher acht Standorten fügt Bernzen Sonntag zudem ein Frankfurter Büro hinzu. Ansgar Dittmar (39), Christoph Kapp (42) und Uta Schreiber (32) wechselten von der multidisziplinären Kanzlei Notos und bringen arbeits-, sozial- und gesellschaftsrechtliche Erfahrung mit. Auch Dr. Wolfgang Pausch (65), früher Justiziar im Polizeipräsidium Südhessen, war bei Notos als Berater tätig. Bei Bernzen Sonntag wird er öffentlich-rechtliche Fragestellungen betreuen, unter anderem zur Aufsichtsstruktur für Pflege- und Heimeinrichtungen. Aus bisher eigener Kanzlei kommt zudem Stephan Rieß (36) dazu.
Erst vor Kurzem hatte Bernzen Sonntag auch in München mit einigen Quereinsteigern eröffnet (mehr…). Die engen Beziehungen, die die Kanzlei zu Behörden pflegt, zeigten sich im August erneut beim Wechsel des Berliner Partners Detlef Gottschalck. Er ist nun in Hamburg als Leiter der Senatskanzlei tätig. Für den 47-Jährigen ist es bereits das zweite Mal, dass er eine politische Funktion in der Hansestadt übernimmt (mehr…). Bernzen Sonntag zählt nach einigen Erweiterungen in den vergangenen Jahren mittlerweile knapp 50 Anwälte. Dabei haben alle Anwälte Partnerstatus.
Bei der 2008 gegründeten Kanzlei Notos sind nach dem Weggang des Teams drei Anwälte tätig. Sie beraten in Berlin, Darmstadt und Frankfurt mit starkem Fokus auf die Bereiche Informationstechnologie und Gewerblichen Rechtsschutz. Auf diesem Gebiet will man sich künftig auch wieder personell erweitern.