Der Umsatz pro Berufsträger (UBT) erreichte mit knapp 369.000 Euro auch im Vergleich zur gemeinsamen Zeit mit Graf von Westphalen einen neuen Höchststand. Schon als beide Kanzleien unter einem Dach firmierten, war es Jahr für Jahr gelungen, diese Kennziffer für die Produktivität kontinuierlich zu steigern. Mit dem aktuellen UBT liegt Friedrich Graf von Westphalen heute in etwa auf dem Niveau von Konkurrentinnen wie Rödl & Partner und GSK Stockmann + Kollegen.
2011 arbeiteten rund 45 Berufsträger bei Friedrich Graf von Westphalen, darunter 26 Equity-Partner. Insgesamt beschäftigte die Kanzlei 5,6 Prozent mehr Anwälte als noch im Vorjahr.
Verantwortlich für das Umsatzwachstum von fast neun Prozent waren vor allem die Freiburger Corporate-Praxis, die neben der laufenden Beratung zahlreicher Mittelständler auch einen Schwerpunkt bei internationalen M&A-Transaktionen hat, sowie die angesehenen Kölner Spezialisten für Haftungs- und Versicherungsrecht. Letztere waren im Vorjahr in einigen grenzüberschreitenden Produkthaftungs- und großen D&O-Haftungsfällen mit von der Partie. So ist etwa im Markt bekannt, dass die Kanzlei die Allianz als D&O-Versicherer im Zusammenhang mit der MAN-Korruptionsaffäre vertrat (mehr…).