Artikel drucken
13.07.2012

Nach Fusion: Osborne Clarke stellt internationales Management neu auf

Osborne Clarke hat seit Anfang Juli eine neue internationale Managementstruktur. Zeitgleich vollzog sie die bereits im Frühjahr angekündigten Fusion mit ihren spanischen und italienischen Allianzpartnern (mehr…) . In den zwei neuen Gremien International Board und International Council sitzen künftig auch deutsche Partner.

Stefan Rizor

Stefan Rizor

Der Kölner Partner Stefan Rizor ist durch seine Funktion als deutscher Managing-Partner Mitglied des International Board. Weiterhin gehören zur obersten Führungsebene der britische Managing-Partner und Chief Executive Simon Beswick sowie Nuria Martin aus Spanien, Riccardo Roversi aus Italien und Greg Leyshon aus Reading. Ihre Amtszeit beträgt drei Jahre. Dieses Gremium ersetzt das bisherige Alliance Board und zeichnet für die operative, strategische Steuerung der Kanzlei verantwortlich.

Das zweite Gremium International Council erfüllt die Funktion eines Aufsichtsrates über das International Board. Die Sitzverteilung der achtköpfigen Runde richtet sich nach einem umsatzorientierten Proporzprinzip. Auf Deutschland entfallen danach zwei Sitze, für die die Partnerschaft die Kölner Carsten Schneider und Dr. Thomas Funke gewählt hat. Angeführt wird das Council von dem spanischen Seniorpartner Tomás Dagá. Die meisten Sitze nimmt mit drei Partnern die britische Praxis ein: Senior Partner Tim Birt, London-Leiter Andrew Saul und Non-executive Director John Brady. Für den spanischen Platz wurde der Madrider Managing-Partner Rafael Montejo gewählt, für den italienischen Federica Greggio aus Padua. Auch für das Council beträgt die Amtszeit drei Jahre.

Unabhängig von den neuen Strukturen gibt es in England für die dortige Praxis weiterhin einen achtköpfige Partnerrat und ein sechsköpfiges Executive Board.

Die neufusionierte Kanzlei ist seit Beginn dieser Woche als Schweizer Verein organisiert. Nach Angaben der Sozietät kumuliert sich der gemeinsame Umsatz durch die Fusion auf weltweit 150 Millionen Euro. In Deutschland erzielten die beiden Osborne Clarke-Büros in Köln und München 2011 einen Umsatz von 24,2 Millionen Euro (mehr…). Personell verstärkt hatte sich die Kanzlei zuletzt Anfang Februar mit dem Associate Christian Musfeldt. Der Venture-Capital-Spezialist war zuletzt seit 2009 für die DuMont Venture Holding tätig. Musfeldt wird primär von Berlin aus arbeiten, wo er seinen privaten Lebensmittelpunkt hat. Ein offizielles Büro hat Osborne Clarke dort aber bislang nicht. (Christine Albert, Marcus Jung)

  • Teilen