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22.05.2014

Kanzleiumsätze: Rödl meldet erneut maßvolles Plus

Die Rechtsberatungssparte der MDP-Kanzlei Rödl & Partner hat ihren Umsatz 2013 erneut gesteigert. In der Rechts- und Steuerrechtsberatung setzte die Kanzlei in Deutschland 81,9 Millionen Euro um, das sind 5,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz pro Berufsträger stieg marginal auf 392.000 Euro.

Christian Rödl

Christian Rödl

Damit setzt die von Prof. Dr. Christian Rödl geleitete Kanzlei das langsame, aber kontinuierliche Umsatzwachstum der vergangenen Jahre fort. Größten Anteil an dieser Entwicklung hatte wiederum das Rödl-Kerngeschäft in der steuer- und gesellschaftsrechtlichen Beratung einer mittelständisch geprägten Mandantschaft. Neben Transaktionen standen dabei erneut vor allem Nachfolgefragen und Umstrukturierungen im Mittelpunkt.

Einen weiteren Schwerpunkt bildete zeitweise das Steuerstrafrecht. Der Ausbau in Hamburg, wo sich Rödl zum Jahresbeginn mit der Sozietät Stoll Schulte zusammengeschlossen hatte, spielt für das Ergebnis 2013 dagegen noch keine Rolle.

Personell ist die Mannschaft inzwischen wieder größer als vor Ausbruch der Wirtschaftskrise, der Umsatz pro Berufsträger stieg dafür nur um 1,1 Prozent. Wettbewerber wie Dentons (412.000 Euro) oder Heuking Kühn Lüer Wojtek (412.000 Euro) konnten diese Produktivitätskennzahl im Vergleich zu 2012 um über vier Prozent steigern. Gleichzeitig holten Kanzleien wie Heisse Kursawe Eversheds (392.000 Euro) und Menold Bezler (394.000 Euro) auf. Beide liegen nach UBT-Steigerungen von 5,9 und 13,6 Prozent nun praktisch gleichauf mit Rödl. (Norbert Parzinger)

 

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