Artikel drucken
10.03.2020

Umsatz 2019: CMS Hasche Sigle steigert Umsatz und UBT auf Rekordniveau

CMS Hasche Sigle knüpft mit ihrem im vergangenen Geschäftsjahr erzielten Umsatz an die Rekordjahre 2015 und 2017 an: Unter dem Strich steigerte die Kanzlei ihren Umsatz um 21 Millionen Euro auf insgesamt 343,6 Millionen Euro. Das sind rund 6,5 Prozent mehr als 2018. Erstmals in ihrer Geschichte kam sie damit auf eine Produktivität von über 600.000 Euro pro Berufsträger.

Kolster_Hubertus

Hubertus Kolster

Zum Umsatz trugen erneut insbesondere das Arbeits- und Immobilienwirtschaftsrecht bei, beides personell große Gruppen in der Kanzlei. Die dagegen vergleichsweise noch kleinen Bereiche Compliance/Regulierung und IT/Datenschutz wuchsen überdurchschnittlich.

Zentrale Umsatztreiber waren einmal mehr die Praxisgruppen Gesellschaftsrecht/M&A sowie Restrukturierung. Unter anderem die Arbeit für das Land Niedersachsen bei der Rettung der NordLB, aber auch für das Erwerberkonsortium der Real-Märkte waren wichtige, umsatzstarke Mandate.

Das Umsatzplus erwirtschaftete CMS mit 637 Anwälten, wovon 212 als Equity-Partner die Kanzlei als Gesellschafter vertreten, darunter auch Managing-Partner Dr. Hubertus Kolster. Zum Jahresbeginn 2019 hatte CMS mit Dr. Daniel Otte (Gesellschaftsrecht/M&A; Köln), Christoff Soltau (Kartellrecht; Hamburg) und Dr. Peter Wende (Dispute Resolution; Stuttgart) drei Equity-Partner ernannt. Im Laufe des Jahres verließen unter anderem mit Gunther Bülow, Gerd Schmidt, Dr. Heidi Wrage-Molkenthin, Dr. Wolf-Georg Freiherr von Rechenberg und Dr. York Strothmann langjährige Partner mit Erreichen der Altersgrenze den Gesellschafterkreis, teils wechselten sie danach in neue Einheiten. Zudem wechselte der Kapitalmarktrechtler Oliver Dreher zu Dentons.

Bereinigt insbesondere um den Anteil der Teilzeitbeschäftigten trugen insgesamt 556 Full Time Equivalents (FTE) zum Umsatz bei. Das sind 1,3 Prozent mehr FTE als im Vorjahr. Für die Produktivitätskennzahl Umsatz pro Berufsträger (UBT) ergibt sich dadurch ein Plus von 5,2 Prozent, was einem Wert von 618.000 Euro entspricht, der höchste UBT, den die personell stärkste Kanzlei Deutschlands jemals verbuchen konnte. (Martin Ströder)

  • Teilen