Hilsebein, die auch die Steuerberaterprüfung abgelegt hat, begann ihre juristische Laufbahn bei Shearman & Sterling. 2005 – nachdem mehrere Steuerpartner die Kanzlei verlassen hatten – wechselte sie zur Allianz. Hier war sie in der Folge unter anderem mit Fragen des internationalen Steuerrechts befasst.
Anfang 2007 übernahm sie dann bei der Dresdner Bank die Leitung der Abteilung für strukturierte Finanzierung und Transaktionen, die sie auch weiter kommissarisch übernimmt. Zuletzt war sie in dieser Funktion unter anderem in den Verkauf der Tochtergesellschaft Degi an den Londoner Investor Aberdeen involviert.
„Die Leitung der Konzernsteuerabteilung ist für mich eine große Herausforderung. Wir schreiben im Moment ja Bankgeschichte“, sagte Hilsebein. Erst vor wenigen Wochen hatte die Allianz die Dresdner Bank an die Commerzbank verkauft. Zunächst bleibt die Dresdner Bank jedoch selbstständig. Die Allianz – beraten durch Hilsebeins frühere Kanzlei Shearman – hatte mitgeteilt, dass die Transaktion, die in zwei Schritten abgewickelt wird, bis Ende 2009 abgeschlossen sein soll.
Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 24. September 2008