Expansion in Asien

Squire Sanders startet in Korea, Reed Smith in Singapur

Autor/en
  • JUVE

Zwei weitere anglo-amerikanische Großkanzleien haben ihre Präsenz in Asien erweitert: Squire Sanders hat seit Anfang Oktober ein Büro in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul, Reed Smith eröffnete zeitgleich in Singapur.

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Squire Sanders konzentriert sich in Seoul vor allem auf Transaktionsarbeit, insbesondere auf M&A-Deals sowie Prozesse und Schiedsverfahren. Zunächst sind zwei Partner vor Ort tätig. Der als US-Anwalt zugelassene Joon Yong Kim leitet das Büro. Bislang war er den Büros in Los Angeles und Tokio zugeordnet. Zudem wechselte Edward Ghiyun Kim aus dem Tokioter Büro nach Südkorea. Squire Sanders berät schon länger eine Vielzahl koreanischer Unternehmen, unter anderem aus der Automobil- und Chemiebranche sowie aus der Elektronik- und Stahlindustrie.

Seit Januar ist das Freihandelsabkommen in Kraft, das auch Kanzleien mit Sitz in den USA den Eintritt in den koreanischen Rechtsmarkt erlaubt. Die neue Möglichkeit haben auch Cleary Gottlieb Steen & Hamilton (mehr…) und Paul Hastings genutzt.

Mit dem Start in Seoul macht Squire Sanders einen weiteren Schritt in ihrer jüngsten Expansion Richtung Asien und Pazifik. Ende des vergangenen Jahres eröffnete sie im australischen Perth mit einem Team der örtlichen Kanzlei Minter Ellison und zählt dort aktuell mehr als 40 Anwälte. In diesem Jahr folgte dann der Schritt nach Singapur, wo derzeit vier Anwälte für Squire Sanders arbeiten. In der Region Asien/Pazifik zählt sie nun sieben Büros mit 115 Anwälten. Neben den drei neueren Standorten in Perth, Singapur und Seoul hat die Sozietät auch Büros in Tokio, Schanghai, Peking und Hongkong.

Für Reed Smith ist das neue Büro in Singapur der vierte Standort in Asien und der erste außerhalb Chinas, wo die britische Kanzlei in Hongkong sowie auf dem Festland in Schanghai und Peking vertreten ist. Zum Startteam in Singapur gehören vier Partner. Aus dem Londoner Reed-Smith-Büro wechselte der Prozess- und Schiedsexperte Gautam Bhattacharyya, der an der Spitze des neuen Büros steht. Dazu stießen die beiden auf Schiffsrecht spezialisierten Partner Barry Simpson und Simon Sloane von Holman Fenwick Wilan. Zudem kehrte der Corporate- und Energiespezialist Philip Antcliffe von der Citigroup zurück. Vor seinem Wechsel zu der Bank im vergangenen Jahr war er Associate im Londoner Reed Smith-Büro.

„Singapur ist ein Einfallstor für Handelsbeziehungen mit Indien, einer der weltweit größten Wirtschaftsnationen“, sagte Bhattacharyya. Außerdem gelte das Schiedsgericht von Singapur als einer der bedeutendsten Gerichtsstände für Dispute Resolution. Reed Smith ist nicht die einzige Kanzlei, die dem Markt in Singapur wachsende Bedeutung beimisst. So gab erst kürzlich Freshfields Bruckhaus Deringer bekannt, dort wieder zu eröffnen (mehr…). Freshfields war bereits bis 2007 dort durch ein Joint Venture vertreten gewesen. (René Bender)

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