Juve Plus Mit weltlichen Mitteln gegen den Staatsanwalt

Gatzweiler steht Kölner OB bei

Vor wenigen Tagen hat die Kölner Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen den Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma eröffnet. Dem Stadtoberhaupt wird Untreue vorgeworfen, der CDU-Politiker soll sich aber nicht persönlich bereichert haben.

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Hintergrund des Verfahrens ist die Vergabe eines 260-Millionen-Euro-Auftrags für den Bau der neuen Messe an den Oppenheim-Esch-Fonds. Der Auftrag ist ohne Ausschreibung erfolgt. Im Jahr 2003 erhielt Esch den Zuschlag für den Bau von vier Hallen, Presseberichten zufolge auch auf Empfehlung der Sparkasse Köln/Bonn. Allerdings sollen günstigere Angebote vorgelegen haben.

Vertreter Schramma

GATZWEILER & MÜNCHHALFFEN (Köln): Prof. Norbert Gatzweiler

Soweit bekannt, ist bislang nur gegen Schramma ein förmliches Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Für den OB ist es nicht das erste Mal, dass er in den Räumen der Staatsanwaltschaft ist. Auch in der Vergangenheit hat er sich immer wieder von Gatzeiler, einem der namhaftesten Verteidiger in Köln, beraten lassen.

Dem Vernehmen nach haben sich auch der Esch-Fonds und die KölnMesse vorsorglich strafrechtliche Kompetenz gesucht. Beide griffen allerdings auf Anwälte außerhalb der Domstadt zurück, heißt es im Markt.

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