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Schmiergeldaffäre bei Infineon

Wegen des Verdachts der Korruption ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft seit einiger Zeit gegen Funktionäre des Chipherstellers Infineon. Mitte Juli erreichte das Verfahren mit dem Rücktritt von Vorstand Andreas von Zitzewitz einen Höhepunkt. Von Zitzewitz, zuständig für das Speicherchip-Geschäft, soll insgesamt mehr als 200.000 Euro Schmiergeld von der Schweizer Firma BF Consulting erhalten haben. Deren Chef Ralf-Udo Schneider hatte die Ermittlungen im Verlauf eines zivilrechtlichen Streits zwischen Infineon und der Agentur wegen vorzeitig gekündigter Sponsoring-Verträge ins Rollen gebracht. Ebenfalls kassiert haben soll Harald Eggers, seinerzeit ebenfalls in der Speicherchip-Sparte tätig und heute Geschäftsführer eines anderen Unternehmens. Eggers hat, so Presseberichte, inzwischen 50.000 Euro an Infineon zurückgezahlt. Vertreter von Zitzewitz

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Dingfelder Eysell von Máriássy (München): Dr. Wolfgang Dingfelder

Vertreter Udo Schneider/BF Consulting

rka Reichelt Klute Aßmann (Hamburg): Nikolai Klute

Vertreter Eggers

Witting Contzen Degenhardt (München): Peter Witting

Vertreter Infineon

Bub, Gauweiler & Partner (München): Dr. Kurt Bröckers

Gleiss Lutz (München): Dr. Andreas Wehlau

Inhouse (München): Nicht bekannt

Alle beteiligten Anwälte sind aus dem Markt bekannt. Wehlau und Klute haben ihre Mandanten jeweils in dem auslösenden Zivilprozess vertreten, in diesem hat sich das LG München Presseberichten zufolge für unzuständig erklärt und die Sache an ein Schiedsgericht verwiesen. Die Verteidiger gehören zu seit langem in München etablierten Kanzleien, auch wenn vor allem Witting eher für sein Auftreten im allgemeinen Strafrecht bekannt ist. Klute – als einziger Nicht-Münchner – ist im Schwerpunkt IP-Rechtler. Ihn verbinden, soweit bekannt, längere Beratungsbeziehungen mit der Schweizer Agentur.

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