Das sagt JUVE:
Fast wäre sie gar keine Anwältin geworden, denn eigentlich wollte Karoline Hofmann Medizin studieren. In ihrem Maturajahr verpasste sie allerdings wegen eines Auslandsaufenthalts den Medizin-Aufnahmetest. Eine Freundin überredete sie daraufhin, das erste Studienjahr mit ihr Jus zu studieren. Das Studium gefiel ihr dann so gut, dass sie dabeiblieb. Und es hat sich gelohnt: Nach dem Studienabschluss fing sie 2015 als Konzipientin bei E+H Rechtsanwälte (damals noch Eisenberger & Herzog) an, wurde 2020 Rechtsanwältin und stieg drei Jahre später in die Partnerschaft auf. Inzwischen gehört sie in der Szene der Restrukturierungsanwälte zu den österreichweit größten Nachwuchstalenten und wird regelmäßig in einem Atemzug mit dem renommierten E+H-Partner Dr. Marcus Benes genannt.
Das sagen andere:
„Sehr vielversprechendes Talent, wird ihren Weg machen.“ (Wettbewerber)
„Herausragende Juristin und dazu angenehm in der Zusammenarbeit.“ (Wettbewerber)
Das sagt Karoline Hofmann selbst:
Was würden Sie tun, wenn Sie unendlich viel Geld hätten?
Mit unendlich viel Geld könnte man unendlich viel Gutes tun. Privat würde ich wohl weiterarbeiten, aber ein Hausmann würde mein Leben organisatorisch schon erleichtern…
Was nervt in Verhandlungen am meisten?
Das Schauspiel, wenn in größeren Runden ganz bewusst Emotionalität eingesetzt wird, um die Diskussion völlig von der Sachebene zu sprengen. Vieles lässt sich mit etwas Gelassenheit auf allen Seiten viel effizienter abstimmen.
Wie frauenfeindlich ist die Anwaltsbranche?
Leider ist die Gleichstellung hier immer noch nicht weit genug gediehen. Es braucht mehr Vorbilder in senioren Führungsrollen, gerade in den Bereichen Restrukturierung/Finance/M&A. Ich arbeite jeden Tag daran, das zu ändern.
Wo haben Sie Ihr erstes eigenes Geld verdient und was haben Sie davon gekauft?
Ich habe im Vorfeld des AC/DC-Konzerts in Wels Bier verkauft und davon ein Konzertticket gekauft.
Greatest Hits
- Restrukturierung eines Unternehmens, bei dem binnen drei Monaten vom bevorstehenden Insolvenzantrag ein für alle Beteiligten erfolgreicher Verkauf gelang
- Beratung des Käuferkonsortiums um B+M, Ronny Pecik und Stefan Schönauer beim Kauf des Althan Quartiers von 6B47 und Restrukturierung der Finanzverbindlichkeiten
- Beratung eines Investors bei Beteiligung an einem Signa-Immobilienprojekt in der Wiener Innenstadt