Während dieser Zeit wurde sie durch Asamer auch in den Vorstand der K.A.C. Holding berufen, einem österreichisch-ukrainischen Joint Venture. Gemeinsam mit anderen österreichischen und ukrainischen Investoren entwickelte die K.A.C.Holding das Projekt Kyiv Airport City. Davor leitete sie drei Jahre die Rechtsabteilung bei der UBM Realitätenentwicklung und war auch zuständig für Immobilienentwicklungsprojekte und -transaktionen in Zentral- und Osteuropa.
Eichinger ist spezialisiert auf die rechtliche Beratung und Begleitung nationaler und internationaler Immobilienentwicklungsprojekte und -transaktionen. Sie wurde 2003 als Rechtsanwältin in Österreich zugelassen. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Praxisgruppe durch eine Topanwältin verstärken können. Arabella Eichinger bringt aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit bei Immobilienunternehmen neben juristischem Fachwissen auch beste Kenntnis der wirtschaftlich relevanten Themen mit“, sagte Schönherr-Partner Dr. Michael Lagler.
Die Immobilien- und Baurechtspraxis von Schönherr ist vergleichsweise breit aufgestellt. Nach dem Zugang von Eichinger arbeiten drei Partner, ein Counsel, zwei Rechtsanwälte und fünf Rechtsanwaltsanwärter in dem Team.
Die Counsel-Position, auf der Eichinger bei Schönherr einsteigt, hat die Kanzlei neu geschaffen. Sie ist eine auf Dauer angelegte Position, die die Kanzlei für Spezialisten, Quereinsteiger und Juristen vorhält, die sich mehr Flexibilität in ihrem Arbeitsalltag wünschen. Ein Counsel befindet sich nicht zwingend auf der Vorstufe zur Partnerschaft; es ist aber ausdrücklich nicht ausgeschlossen, dass ein Counsel Partner wird. Die Kanzlei hatte vor etwa drei Jahren die Position Junior Partner abgeschafft und alternative Karrierewege geschaffen, zu denen nun auch die Counsel-Position zählt.