Karten neu gemischt

Alpine-Holding-Beraterin legt Mandat nieder

Da waren selbst die etabliertesten Sanierungsanwälte machtlos. Sie mussten mit ansehen, wie Österreichs zweitgrößter Baukonzern Alpine Insolvenz anmelden musste. Seine spanischen Hausbanken hatten Alpine-Eigentümer FCC kurzerhand den Hahn zugedreht.

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Eine bittere Stunde für die Riege der Rechtsberater, die mit Markus Fellner (Fellner Wratzfeld & Partner) für die Gläubigerbanken und Alexander Isola (Graf & Pitkowitz) für die Alpine Bau GmbH gleich zwei der anerkanntesten Insolvenzspezialisten Österreichs in ihren Reihen hatte (mehr…).

Ein andere Insolvenzkanzlei, Schulyok Unger & Partner, verlor ebenfalls kurzerhand das Vertrauen in FCC und legte am Tag nach der Insolvenzeröffnung ihr Mandat für die Alpine Holding nieder. Die von FCC aufgesetzte Holding war weder in der Lage, Vorkasse zu leisten, noch die von Georg Unger geforderten Stundensätze zu zahlen, ist aus dem Unternehmen zu hören. Dafür übernahm die ebenfalls auf Krisensituationen spezialisierte Wiener Kanzlei Proksch & Partner das Mandat.

Jetzt laufen sich die nächsten Rechtsberater warm, denn der Ausverkauf von Alpine ist im vollem Gange. Wettbewerber Porr wird in der Regel von Karl Pistotnik (Pistotnik & Krilyszyn) beraten, Strabag setzt häufig auf CMS Reich-Rohrwig Hainz.

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