Kališ & Partners entstand 2009 als Spin-off von DLA Piper. Derzeit sind elf Berufsträger für die Kanzlei tätig, davon zwei Equity- und sechs Salary-Partner sowie drei Associates. Die Schwerpunkte von Kališ & Partners liegen im Gesellschaftsrecht/M&A und Bankrecht, bei Projektfinanzierungen, im Immobilienrecht sowie der Prozessführung. Der Kontakt zum künftigen Kooperationspartner CHSH kam über eine Transaktion zustande, bei der beide Kanzleien berieten.
„Wir sehen die Eröffnung in Prag als ein Zeichen dafür, dass wir in CEE bleiben wollen“, sagte Dr. Johannes Aehrenthal, für Zentral- und Osteuropa (CEE) verantwortlicher Partner bei CHSH. „Wir wollen unsere Präsenz in diesen Märkten stärken.“ Mit dem Standort in Prag schließe CHSH eine Lücke, und es sei sicher nicht das letzte Büro, das die Kanzlei in der Region eröffne.
Für CHSH ist Prag der achte Standort in Zentral- und Ost-/Südosteuropa (CEE/SEE). Wie bei den anderen Kooperationspartnern auch, bleiben die Einheiten wirtschaftlich und formal rechtlich getrennt. Fernziel sei jedoch eine Vollintegration aller Einheiten, betonte Aehrenthal. Der Zeitpunkt dafür sei allerdings noch völlig offen.
„Wir wollen keine verlängerte Werkbank schaffen. Unsere Intention ist, eine Einheit vor Ort zu haben, die theoretisch auch selbstständig überleben kann. Das Brot wird vor Ort geschnitten, die Butter kommt von uns“, sagte Aehrenthal. In einem ersten Schritt werden die Prager Anwälte nun in die CHSH-Praxisgruppen sowie die Business-Development-Arbeit integriert.
Aehrenthal ist erst seit Kurzem bei CHSH für die CEE-Strategie verantwortlich. Er ist Nachfolger von Peter Hoffmann, der die Kanzlei zum Jahresende verlässt.