Personalrochade

BWB besetzt stellvertretende Geschäftsstellenleitung intern nach

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Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hat die stellvertretende Geschäftsstellenleitung neu besetzt. Zum Jahresbeginn rückte Natalie Harsdorf auf den Posten. Die Juristin ist zugleich zweite Stellvertreterin des BWB-Generaldirektors Dr. Theodor Thanner. Erster Stellvertreter und Leiter der Geschäftsstelle ist Dr. Peter Matousek.

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Natalie Harsdorf, Nathalie Maierhofer
Natalie Harsdorf, Nathalie Maierhofer

Harsdorf ist seit 2009 bei der BWB als Referentin im Bereich Nahrungs- und Genussmittel tätig. Ihre Schwerpunkte lagen hier bei kartellrechtlichen Ermittlungsverfahren, Verfahrensführung vor den österreichischen und europäischen Gerichten sowie der internationalen Kooperation mit anderen Behörden.

Daneben ist Nathalie Maierhofer (28), ebenfalls seit Jahresanfang, neue Pressesprecherin der Behörde. Die Juristin ist seit 2012 als Referentin für kartellrechtliche Ermittlungsverfahren, die Kronzeugenregelung sowie europäische Zusammenarbeit bei der BWB tätig. Zuvor war sie als Konzipientin bei Binder Grösswang beziehungsweise juristische Mitarbeiterin im Brüsseler Büro von Cleary Gottlieb Steen & Hamilton tätig.

Die Personalrochade war in Gang gekommen, nachdem der langjährige Sprecher und stellvertretende Geschäftsstellenleiter der BWB, Stefan Keznickl, im Herbst seinen Abschied angekündigt hatte. Er war bei der BWB seit Gründung der Behörde tätig gewesen. Seit Jänner 2014 ist er Richter am neuen Bundesverwaltungsgericht in Wien. Insgesamt zählt die Bundeswettbewerbsbehörde rund 30 Mitarbeiter, davon sind rund 20 Juristen.

In den vergangenen Monaten hatte die BWB vor allem mit Hausdurchsuchungen bei Lebensmittelproduzenten und -händlern für Wirbel gesorgt. Unter anderem musste der deutsche Lebensmittelkonzern Rewe eine Rekordstrafe zahlen (mehr…). Gegen Wettbewerberin Spar brachte die BWB Anfang Jänner zwei Bußgeldanträge beim Kartellgericht Wien ein. Zuletzt wurde bekannt, dass das Molkereiunternehmen Kärntnermilch, vertreten durch Peter Thyri von Weinrauch, zu einer Geldstrafe in Höhe von 375.000 Euro verurteilt worden ist.

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